CHANTICLEER

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BIOGRAFIE

"Die Messe ist das großartigste Mittel, das Komponisten bislang schufen, um die transzendentale Kraft der menschlichen Stimme zu verwenden und zu zeigen…. Wir möchten dem Publikum des 21. Jahrhunderts einen Rahmen bieten, der viele musikalische und spirituelle Impulse umfasst."

Joseph Jennings, Chanticleer


Das Wortspiel "Chanticleer" stammt aus den "Canterbury Tales" von Geoffrey Chaucer - ein Hahn mit wundersam klarer Stimme trägt dort diesen Namen. Die Formation wurde 1978 von dem Tenor Louis Botto gegründet, der bis zu seinem Tod im Februar 1997 künstlerischer Leiter war. Joseph Jennings war seit 1983 Chormitglied und übernahm in der Folge die künstlerische Leitung mit großem Erfolg. Seit 1994 exklusiv bei Warner unter Vertrag, konnte der außergewöhnliche Chor mit seinen erfolgreichen Alben ein weltweites Publikum errreichen.

Im Jahr 2000 erhielt Chanticleer für das Album "Colors of Love" mit Kompositionen von Augusta Read Thomas, John Tavener und Anderen einen Grammy Award in der Kategorie "Beste Interpretation eines Kammerensembles". Das nächste Album "Magnificat" mit gregorianischen Gesängen und Chormusik von Desprez bis Monteverdi hielt sich mehrere Monate in den Billboard-Charts und schaffte es bis auf Platz 5.
Bei der 45sten Grammy-Verleihung 2003 erhielt Chanticleer die Auszeichnung für das Album "Lamentations and Praises" mit neuen Werken von John Tavener, als "beste Aufnahme zeitgenössischer klassischer Musik". Die Kompositionen waren von Chanticleer gemeinsam mit der Handel and Haydn Society Boston in Auftrag gegeben worden.
Jetzt erinnern Chanticleer mit einem ganz besonderen Album an den vor zehn Jahren verstorbenen Louis Botto.

Bei fünf zeitgenössischen Komponisten mit jeweils unterschiedlichen kulturellen und musikalischen Hintergründen gab der Männerchor je einen Satz zu einer Messe in Auftrag: bei der in Israel geborenen Shulamit Ran, dem Amerikanischen Komponisten Douglas K. Cuomo, dem türkisch-amerikanischen Kamran Ince, dem griechisch-orthodox beeinflussten Ivan Moody und dem irischen Folk-Komponisten Michael McGlynn.

"And on Earth, Peace" ist eine wahre Chanticleer-Messe geworden, die fünf zeitgenössischen Sätze treten in Dialog mit Musik von Andrea Gabrieli und Carlo Gesualdo.