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NEWS
11.03.2008
Schwer zu sagen, wie hochfliegend seine Ambitionen waren - auf die Frage, ob er sich damals schon vorgestellt habe, dass Chanticleer zum einzigen unabhängigen Vollzeit-Klassikchor der USA werden würden, antwortete er regelmäßig schmunzelnd: "Ja!"
Leider starb Botto vel zu früh; Chanticleer machten trotzdem weiter. Längst gehören sie zu den besten A-Capella-Formationen der Welt. Die Presse nennt das 12-köpfige Ensemble ein "Orchester der Stimmen".
Und im 30. Jahr ihres Bestehens sind sie jetzt mit einem ganz besonderen Geburtstagsgeschenk unterwegs: Die Sänger haben bei fünf zeitgenössischen Komponisten eine Messe zu Ehren ihres Gründers in Auftrag gegeben.
Shulamit Ran aus Israel, Douglas K. Cuomo (USA), der US-Türke Kamran Ince, der griechisch-orthodoxe Ivan Moody, der Folk-Komponist Michael McGlynn als Irland - sie alle schrieben je einen Satz zur Messe "And on Earth, Peace". Und auf dem dazugehörigen Album stellen Chanticleer den modernen Kompositionen Stücke von Andrea Gabrieli (* 1510) und Carlo Gesualdo (* 1566) zur Seite.
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Happy Birthday, Chanticleer
San Francisco, 1978: Um einen großen Esstisch versammelt Louis Botto (Foto) eine Gruppe junger Sänger und erläutert ihnen seine Idee: Einen Männerchor will er gründen, der professionell und auf höchstem Niveau performt.Schwer zu sagen, wie hochfliegend seine Ambitionen waren - auf die Frage, ob er sich damals schon vorgestellt habe, dass Chanticleer zum einzigen unabhängigen Vollzeit-Klassikchor der USA werden würden, antwortete er regelmäßig schmunzelnd: "Ja!"
Leider starb Botto vel zu früh; Chanticleer machten trotzdem weiter. Längst gehören sie zu den besten A-Capella-Formationen der Welt. Die Presse nennt das 12-köpfige Ensemble ein "Orchester der Stimmen".
Und im 30. Jahr ihres Bestehens sind sie jetzt mit einem ganz besonderen Geburtstagsgeschenk unterwegs: Die Sänger haben bei fünf zeitgenössischen Komponisten eine Messe zu Ehren ihres Gründers in Auftrag gegeben.
Shulamit Ran aus Israel, Douglas K. Cuomo (USA), der US-Türke Kamran Ince, der griechisch-orthodoxe Ivan Moody, der Folk-Komponist Michael McGlynn als Irland - sie alle schrieben je einen Satz zur Messe "And on Earth, Peace". Und auf dem dazugehörigen Album stellen Chanticleer den modernen Kompositionen Stücke von Andrea Gabrieli (* 1510) und Carlo Gesualdo (* 1566) zur Seite.
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07.12.2007
"Let It Snow" ist ein Weihnachtsalbum, wie es so noch nicht zu hören war. Bekannte und beliebte Weihnachtslieder, interpretiert von dem einzigartigen Stimmenklangkörper, instrumentiert mit Jazzband und Streichorchester, das hat es noch nicht gegeben.
Und legt man "Let It Snow" in den CD-Player, fragt man sich unwillkürlich: Warum eigentlich nicht? Ebenso überraschend wie schlüssig bringen Chanticleer die vertrauten Melodien in einen ganz und gar frischen Klangzusammenhang.
In eine andere, aber nicht weniger interessante Richtung geht die zweite aktuelle Chanticleer-Veröffentlichung: Die Sänger haben bei fünf zeitgenössischen Komponisten eine Messe zu Ehren ihres früh verstorbenen Gründers in Auftrag gegeben.
Die in Israel geborene Shulamit Ran, der Amerikaner Douglas K. Cuomo, der US-Türke Kamran Ince, der griechisch-orthodox beeinflusste Ivan Moody und der irische Folk-Komponist Michael McGlynn schrieben je einen Satz zu der Messe. "And on Earth, Peace" heißt das kongeniale Werk, und den modernen Kompositionen stellen Chanticleer Stücke von Andrea Gabrieli (* 1510) und Carlo Gesualdo (* 1566) zur Seite. Prädikat: Äußerst spannend!
Chanticleer: Gleich zwei neue Alben!
Das "Orchester der Stimmen" (wie ein Kritiker sie einst nannte) feiert im kommenden Jahr 30-jähriges Jubiläum. Aber schon vorab gibt es zur Feier zwei wohlklingende "Geschenke" - und das eine davon sogar passend zur Jahreszeit."Let It Snow" ist ein Weihnachtsalbum, wie es so noch nicht zu hören war. Bekannte und beliebte Weihnachtslieder, interpretiert von dem einzigartigen Stimmenklangkörper, instrumentiert mit Jazzband und Streichorchester, das hat es noch nicht gegeben.
Und legt man "Let It Snow" in den CD-Player, fragt man sich unwillkürlich: Warum eigentlich nicht? Ebenso überraschend wie schlüssig bringen Chanticleer die vertrauten Melodien in einen ganz und gar frischen Klangzusammenhang.
In eine andere, aber nicht weniger interessante Richtung geht die zweite aktuelle Chanticleer-Veröffentlichung: Die Sänger haben bei fünf zeitgenössischen Komponisten eine Messe zu Ehren ihres früh verstorbenen Gründers in Auftrag gegeben.
Die in Israel geborene Shulamit Ran, der Amerikaner Douglas K. Cuomo, der US-Türke Kamran Ince, der griechisch-orthodox beeinflusste Ivan Moody und der irische Folk-Komponist Michael McGlynn schrieben je einen Satz zu der Messe. "And on Earth, Peace" heißt das kongeniale Werk, und den modernen Kompositionen stellen Chanticleer Stücke von Andrea Gabrieli (* 1510) und Carlo Gesualdo (* 1566) zur Seite. Prädikat: Äußerst spannend!