FERNANDO OTERO

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BIOGRAFIE

Pagina de Buenos Aires 

Fernando Otero´s Nonesuch Debut ist ein Beleg für die unglaubliche stilistische Vielfalt des Pianisten und Komponisten, der in Buenos Aires, Argentinien, aufwuchs, aber seit einer Dekade New York sein Zuhause nennt. Die 16 Titel wechseln zwischen Solo Piano, Piano-Violinen Duetten bis hin zu komplett orchestrierten Stücken, die von Otero selber dirigiert wurden. Durch den häufigen Einsatz des Akkordion-artigen Bandoneons, könnte man Otero der Gruppe des Nuevo Tango zurechnen, die durch Astor Piazzola begründet wurde. Aber eigentlich beschwört er eher eine bestimmte Atomsphäre, oder Gefühl herauf, eine Reminiszenz seiner Heimat, als dass er sich an einem bestimmten Stil abarbeitet. Der Tango ist nur ein Element eines abenteuerlichen Mixes, der dem improvisierten Jazz ebenso Tribut zollt, wie der klassischen Musik des frühen 20. Jahrhunderts. Otero selber nennt Bill Evans, Bela Bartok und Alexander Scriabin als Einflüsse und Inspirationsquellen.

Viele anerkannte Musiker sowohl der Jazz-, als auch Klassik-Welt wollten mit Otero zusammenarbeiten, der sich allerdings lieber an den Nachfolger seines bahnbrechenden, selbstveröffentlichten Albums X-Tango aus dem Jahr 2003 machen wollte. Das Kronos Quartet wird bald ein Auftragswerk von Otero uraufführen und der Jazz Saxophonist / Klarinettist Paquito D´Rivera spielt den Titel „Milonga“ auf seinem neuen Album Funk Tango. Otero spielt nicht nur auf dieser CD Piano, sondern begleitet D´Rivera bei ausgewählten Live Terminen. Außerdem ist Otero mit dem Chico O´Farrill Orchestra  im berühmten New Yorker Birdland aufgetreten.

Die Fans des Kronos Quartet werden sofort Zugang zu Oteros Arbeit finden, insbesondere zu den inspirierten Kollaborationen mit dem Violinisten Nick Danielson; Bewunderer des Label-Partners Brad Mehldau werden von den Solo Piano Parts fasziniert sein. Darüber hinaus wird für alle, die sich dafür begeistern können, wie der Geist des Tangos mit aufregender neue Musik des 21. Jahrhunderts kombiniert werden kann,  dieses Album unverzichtbar sein. Bereits im vergangenen Herbst spielte Otero in Europa und den USA in Duo- und Quintet-Besetzungen und wird im kommenden Jahr die Leitung bei einigen Live-Aufführungen seiner Orchester-Werke übernehmen.