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Hélène Grimaud wurde 1969 in Aix-en-Provence geboren. Dort besuchte sie auch das Konservatorium, bevor sie nach Marseille zu Pierre Barbizet wechselte. Schon mit 13 wurde sie am Pariser Conservatoire National Supérieur de Musique aufgenommen. 1985 war sie Preisträgerin der Klavierklasse von Jacques Rouvier. Außerdem studierte sie bei Gyorgy Sandor und Leon Fleisher.
Entscheidend für ihre internationale Karriere war das Jahr 1987: Einem Auftritt bei der MIDEM in Cannes folgten die Einladung zum Klavierfestival La Roque d'Anthéron, ein Solorecital in Paris und eine Einladung von Daniel Barenboim und dem Orchestre de Paris.
Inzwischen ist Hélène Grimaud mit allen führenden Symphonieorchestern der Welt aufgetreten, darunter mit den Berliner Philharmonikern, dem London Symphony, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Chamber Orchestra of Europe, der Berliner Staatskapelle, dem Royal Philharmonic, dem Bayerischen Rundfunksymphonieorchester, dem Tonhallenorchester Zürich, den Göteborger Symphonikern, den Philharmonischen Orchestern aus Oslo, Rotterdam, Israel und St. Petersburg, und dem Tokyo NHK Symphony Orchestra.
In Nordamerika trat Hélène Grimaud mit dem Boston Symphony Orchestra auf, mit dem San Francisco Symphony, dem Toronto Symphony, dem Cleveland Orchestra und den New Yorker Philharmonikern.
Zusammengearbeitet hat die heute in der Nähe von New York lebende Künstlerin mit Dirigenten wie Abbado, Barenboim, Blomstedt, Bychkov, Conlon, Chung, Davis, Dutoit, Hogwood, Järvi, Janowski, Masur, Sanderling, Sawallisch, Temirkanow, Ashkenazy und Zinman.
Für das Warner-Label Erato hat Hélène Grimaud Schumanns Klavierkonzert und Strauss' Burlesque mit David Zinman und dem Deutschen Symphonieorchester Berlin eingespielt. Außerdem entstand eine Aufnahme des 1. Klavierkonzerts von Johannes Brahms mit Kurt Sanderling und der Berliner Staatskapelle. Das Album erhielt 1999 bei der MIDEM in Cannes die Auszeichnung "Concerto of the Year". Des weiteren im Erato-Katalog: Die Klavierkonzerte von Ravel und Gershwin mit David Zinman und dem Baltimore Symphony Orchestra sowie die Brahms-Klavierstücke op. 116-119.
Beethovens viertes Klavierkonzert (mit den New Yorker Philharmonikern/Kurt Masur) und die Klaviersonaten op. 109 und 110 waren Hélène Grimauds erste Aufnahmen für Teldec. Es folgte Rachmaninows zweites Klavierkonzert (mit dem Philharmonia Orchestra und Vladimir Ashkenazy), gekoppelt mit den Variationen auf ein Thema von Corelli und mehreren "Études Tableaux". Ihre jüngste Aufnahme für Warner Classics sind Brahms' Klaviersonaten Nr. 2 und 3.
2002 WARNER CLASSICS
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