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NEWS
Zwei Alben in 2012
Janelle Monae hat ehrgeizige Pläne für 2012: Die Sängerin plant, in den kommenden zwölf Monaten gleich zwei Alben zu veröffentlichen. Das gab Monae in einem Interview bekannt, das sie aktuell während eines Besuches in ihrer Heimatstadt Kansas City gab."Ich freue mich, hier zu sein und meine Familie zu sehen, und ich brenne darauf, zurück ins Studio zu gehen und an der Vollendung meines Albums zu arbeiten", so die 26-Jährige. "Ich habe das Touren unterbrochen, damit ich das Album fertigstellen kann. Tatsächlich plane ich sogar die Veröffentlichung von zwei Alben im nächsten Jahr." Dafür seien "84,799 Prozent des Schreibens" getan, so Monae, die plant, den Release-Zeitpunkt der Alben nach ihrer "Soul-Uhr" zu timen, sich dabei aber auch an ganz irdische Abmachungen zu halten: "Ich werde versuchen, mich an die festgelegten Release-Dates zu halten, die ich bereits weiß, aber nicht verraten kann."
Für beide Alben plant Janelle Monae außerdem, auf Live-Tour zu gehen. Sieht also aus, als könnten wir uns auf einiges gefasst machen von der Dame, die 2010 mit ihrem Debüt "The Archandroid" auch bei uns einen großen Erfolg (#12) landete.
Neues Album in Arbeit: "Wir haben wirklich große Ideen"
Janelle Monae hat die Arbeit an einem neuen Album aufgenommen. Wie die Sängerin MTV News mitteilte, arbeitet sie an neuem Material, während sie momentan mit Bruno Mars auf Tour in den Staaten ist. Über die Stoßrichtung sagt Monae: "Dieses Album wird sehr starke Konzepte haben, größere Ideen, und die Musik wird schlicht nach vorn und auf ein anderes Level gehen."
Wenn man bedenkt, dass bereits Monaes Vorgängeralbum "The ArchAndroid (Suites II and III)" (2010) durch beeindruckende Konzeptarbeit und musikalische Avantgarde rund um die fiktive Protagonistin Cindi Mayweather aus dem Jahr 2719 bestach, ist demnach einiges zu erwarten. Wichtig ist Monae dabei, dass Album "nicht den Bezug zu den Leuten" verliert, wie die 25-Jährige betont. "Wir haben wirklich große Ideen, muss ich sagen, und wir müssen einfach sicherstellen, dass wir sie vernünftig ausführen. "Monaes Message sei, "dass ich die Leute erreichen will - die Leute, die tagein, tagaus arbeiten." Und weiter: "Ich will Musik kreieren, die ihre liebste Arznei ist wann immer sie sich unterdrückt oder niedergeschlagen fühlen, etwas erschaffen, das zeitlos ist, so dass hoffentlich auch die nächste Generation davon inspiriert werden kann."
Hier gibt es den englischen Artikel bei MTV.com zum Nachlesen.
Janelle Monae und Bruno Mars bei der "Met Costume Institute Gala": Mitschnitt
Live @ Gloria in Köln: Konzert-Mitschnitt
Eine Band, die soviel Funk hat wie James Brown, Bühnentänzer in geheimnisvoll-aufregenden schwarzen Kutten, und mittendrin die einzigartige Janelle Monae - wer das Glück hatte, die 25-Jährige bei ihren Deutschland-Konzerten im Dezember zu erleben, wird dieses Erlebnis so schnell nicht vergessen. Für alle anderen gibt es jetzt hier einen ausführlichen Mitschnitt vom Konzert im Kölner Club Gloria am 13.12.2010 mit den Songs "Dance or Die", "Faster" und "Locked Inside".
Im Dezember live in Deutschland
Mit ihrem Debüt-Konzeptalbum "The ArchAndroid" definierte Janelle Monae musikalisch wie inhaltlich eine neue Ebene des Urban Soul, völlig zurecht wurde der 24-Jährigen bei Erscheinen des Albums im Juli abwechselnd "die Neuerfindung des Funk" (DER SPIEGEL) zugedacht, dass sie "klüger als Beyoncé, tanzbarer als Erykah Badu, visionärer als Prince" sei (FAZ am Sonntag) oder nun klar sei, dass "James Brown eine Frau ist" (Missy Magazine).Besonders auf der Bühne entfaltet Janelle Monae eine Energie sondergleichen. Der Dresscode ist streng schwarz und weiß, ansonsten jedoch ist die Frau aus Kansas für so ziemlich jede Überraschung gut. Davon kann man sich im Dezember selbst einen Eindruck machen, wenn Janelle Monae zwischen dem 13.-15.12. für drei Termine nach Köln, Berlin und Hamburg kommt.
Tickets gibt es ab sofort auf www.eventim.de und ab Freitag an allen bekannten Vorverkaufsstellen.
Heute ist ArchAndroid-Tag
Ein Konzeptalbum als Debüt - das ist ungewöhnlich. "The ArchAndroid (Suites II and III)" ist genau das: ein Konzeptalbum und das Longplay-Debüt von Janelle Monáe. Aber ungewöhnlich ist nicht nur das an diesem Shooting-Star!
Schon bevor ihr Album erschien, nach der Veröffentlichung einer EP, schlugen die Wellen himmelhoch um diese Frau. Mit James Brown und Prince wird sie verglichen, besser als Beoncé und Erykah Badu sei sie sowieso, heißt es. Mit nur dreiköpfiger Band lieferte sie in den vergangenen Wochen und Monaten Shows ab, bei denen dem Publikum - und sämtlichen Musikerkollegen - die Kinnlade runterklappte.
Dazu kommen eine ungeheure Stimme, endlose Energie und ein Outfit, wie es nur echte Stars mit solcher Selbstverständlichkeit tragen können: Janelle Monáe ist gerade mal 1,50 groß und zieht mit Vorliebe Männeranzüge mit 30er-Jahre-Flair an; auf der Stirn trägt sie eine Tolle, wie sie sich Rock'n'Roller nur erträumen können.
"Ihre Musik ist eine Mischung aus Funk, Hiphop, Rock und Varieté", schreibt die FAZ, um fortzufahren: "R'n'B und Electronica mischen sich aufs Schönste mit dem Swing der dreißiger Jahre." Und das ist nur die musikalische Seite. Filmische Einflüsse wie von Fritz Langs Meisterwerk "Metropolis" sind unübersehbar - schließlich lautete der Titel der EP "Metropolis: Suite I (The Chase)".
Und heute nun ist es soweit: "The ArchAndroid (Suites II and III)" ist da. Am Titel schon abzulesen, kann man EP und Album als Gesamtkunstwerk verstehen; erzählt wird die Geschichte von Cindy Mayweather, Android aus dem Metropolis des Jahres 2719. Sollte das jemandem zu kompliziert oder abgedreht klingen: Keine Sorge, "The ArchAndroid ..." ist eine Platte voller Tanzboden-Knaller, wie schon die erste Single "Tightrope" mit Big Boi bewies, zu der schlicht kein Fuß still bleiben kann.
Ach, und die FAZ schließt übrigens mit dem Satz: "Janelle Monáe: A Star is born."
"The ArchAndroid (Suites II and III)" ist überall im Handel erhältlich oder beispielsweise bei Amazon und iTunes direkt zu beziehen.
Senkrechtstart in den Funk-Olymp
"James Brown ist eine Frau" schrieb das Friday Magazine - und die Besucher der Modemesse "Bread & Butter" konnten nur mit offenem Mund zustimmen. Am 9. Juli performte Janelle Monáe dort ihren ersten Gig im deutschsprachigen Raum. Wozu dann auch der Bildzeitung nichts anderes mehr einfiel als: "Wie ein weiblicher James Brown fegte die Sängerin über die Open-Air-Bühne und entfachte mit ihrer eingängigen Gospelstimme Euphorie bei den Messebesuchern."Kurz zuvor, am 6. Juli, stand sie beim renommierten Montreux Jazz Festival auf der Bühne, und sowohl Produzentengott Qunicy Jones als auch Funk-Mastermind Prince kamen extra in die Schweiz, um die neue Sensation am Black-Music-Himmel zu erleben. Der Schweizer Tages-Anzeiger schrieb anschließend: "Das Publikum sah die Show einer hoch talentierten Performerin, durchsetzt von eingeblendeten Filmszenen, Tempo- und Stimmungswechseln. Monáe durchkurvte mit ihrer nur aus drei Musikern bestehenden Band ein ganz eigenes Universum."
"The ArchAndroid" heißt das Debüt-Konzeptalbum von Janelle Monáe. Darauf verbindet sie nahtlos Big-Band-Jazz, Soul, Funk, Rare Groove, HipHop und modernen R'n'B mit Filmzitaten von "Metropolis" bis "Der Zauberer von Oz" - und als wäre das noch nicht genug, gelingt es ihr, diesen Schmelztiegel noch mit einer guten Portion 1920er- und 1930er-Jahre-Stil anzureichern. Die Geschichte des Albums allerdings spielt im Jahre 2719 ...
"Man muss dieses androgyne Allroundtalent schon jetzt eher in die Nähe von Pop-Giganten wie Prince oder Michael Jackson rücken", lobt Spiegel Online. "A star is born", bescheinigt die FAZ. Und das alles, bevor "The ArchAndroid" überhaupt veröffentlicht ist! Das Album erscheint hierzulande am 23. Juli.
Janelle Monaé auf Interview-Visite in Deutschland
In der Einleitung der Moderatorin versteht Janelle Monáe nur Bahnhof beziehungsweise deutsch – die Signalwörter erkennt sie jedoch allemal, und nimmt sie gütig lächelnd zur Kenntnis: „Es gibt viel über diese Frau zu erzählen“, heißt es in besagter Einleitung, „und das hat alles mit großen Fakten zu tun: Grammy-Nominierungen, Outkast sind große Fans, P. Diddy hat sie gesigned – lauter tolle Namen, die man da droppen kann“. Im Interview mit on-3 Radio berichtet Janelle Monáe anschließend über ihre Kindheit in Kansas City, wie sie sich entschloss, nach New York zu ziehen, um dort an der American Music And Dramatics Academy zu studieren, und wie sie heute aus dem künstlerischen Spagat zwischen ihrem Vorbild James Brown und futuristischer Kunst ihrer ganz eigene, einzigartige Energie kreiert. Außerdem erfährt man in dem Interview, was die Tatsache, dass ihre Mutter Hausmeisterin war und ihr Vater Müllmann, mit ihrem extrovertierten Kleidungsstil zu tun hat.