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Nach zahlreichen Auftritten in Funk und Fernsehen, Live-Sets auf Festivals und einer erstaunlichen Berichterstattung in der Presse ist Jenniffer Kae längst keine Unbekannte mehr. Nach ihrer ersten Hitsingle Little White Lies", die im Radio noch immer rauf und runter läuft, schaltet sie nun einen Gang höher und veröffentlicht mit "Do You Love Me?" eine Single, dessen Sound unverwechselbar ist und einem vom ersten Hören an nicht mehr aus dem Kopf geht. Eine Single mit echtem Hit- und Top 10-Potential.
Mit einem kräftigen Beat, funkigen Bläsern und der nötigen Portion Soul in der Stimme wird von Jenniffer Kae all das auf den Kopf gestellt, was bisher stereotypischen Klischees entsprach. Wer das Sensationsdebüt "faithfully" von Jenniffer Kae gehört hat, weiß um die Ehrlichkeit, Emotionalität und Verletzlichkeit der Rheinländerin. Und das auch schicksalhafte Zeiten von Herzschmerz und Sehnsüchten dazugehören beweist sie uns nun auf komplett neue Art und Weise.
"Do You Love Me?" war bereits mit einer anderen Interpretin in Schweden auf Platz 1 der Charts. Die schwedischen Autoren und Produzenten wünschten sich jedoch außerhalb Schwedens eine Künstlerin mit großem internationalen Potential. Die Wahl fiel auf Jenniffer Kae, die den Song in England und Deutschland mit ihrem Produzententeam um Steve Chrisanthou und Peter Hoffmann neu einspielte.
Jenniffer Kae konnte eher singen als sprechen. Eine kleine Konzertbühne, ein rummeliger Backstagebereich und der Bus, mit dem man von A nach B fuhr, waren für sie selbstverständlicher Lebensraum. Die Eltern machten Musik und lebten davon. Nicht immer üppig, aber man war mit sich und seiner Familie im Einklang und kam über die Runden. Jenniffer konnte schon Instrumente bedienen und mit professioneller Geste das Mikrophon halten, bevor sie mit Messer und Gabel umgehen lernte. Sie wurde in ein Künstlerleben hineingeboren und kann sich heute, mittlerweile 20 Jahre alt, immer noch kein anderes vorstellen.
Das Musikerleben bedingt häufige Ortswechsel. 16mal ist Jenniffer umgezogen, doch immer mal wieder ist ein kleines Dorf unweit von Mainz die Drehscheibe für ihre Aktivitäten. Hier geht Jenniffer zur Schule, aber dem Unterricht folgt sie nur mit einem Ohr. Im anderen steckt ein Kopfhörer, verborgen unter ihrem langen Haar. Nur um die Zeit zu überbrücken schreibt sie sich nach dem Abschluss erstmal in eine fortführende Schule ein. Und langweilt sich dort ganz grässlich. Einen konventionellen Berufswunsch definiert Jenniffer gar nicht erst – sie hat andere Pläne.
Da ist sie gerade 16 und frei für erste Abenteuer. Zusammen mit ihrer Schwester, die es ebenfalls faustdick hinter den Ohren hat, erkundet sie die Welt. Ganz spontan. Nach dem Kino mal eben nach Paris. Sie schlafen in der Jugendherberge oder auf der Wiese vorm Louvre. Oder mal eben nach Frankfurt, zu einem Konzert von Beyoncé. Tickets? - Jenniffer kann Augen machen, denen kein Security-Brocken widerstehen kann. Besonders wenn es darum geht, ihren Idolen nahe zu kommen. Sie kommt auch ohne Karte in Show und Backstagebereich.
Szenenwechsel. In der Nähe von Lüneburg hat Peter Hoffmann sein Studio, Urgestein in der deutschen Producerszene. Nach den Aufbaujahren für Tokio Hotel möchte er jetzt mit einer Sängerin arbeiten und hört sich um. Jenniffer Kaes Stimme hakt sich fest in seinem Kopf, und er hilft ihr, ihren eigenen Weg zu finden. Jenniffers musikalisches Sprach- und Rhythmusgefühl ist eindeutig international geprägt. Deshalb sucht Hoffmann den Schulterschluss zu dem englischen Songschreiber- und Producerteam Steve Chrisanthou und John Beck, das sehr erfolgreich mit Corinne Bailey Rae, Michael Bolton und Tasmin Archer gearbeitet hat. Eine intensive Zusammenarbeit beginnt, in der Jenniffer nicht nur den Part der Interpretin innehat. Von Anfang an wird sie in alle Aspekte der Musik integriert, und ihr Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten wächst. Jenniffer macht Soul, keine Frage. Mit einem Spektrum, so breit gefächert wie die Schattierungen des Seelenlebens eben sind. Und mit einer Leichtigkeit, die sämtliche Schranken zwischen R'n'B, Gospel und 60er-Jahre-Nostalgie nonchalant aus den Angeln hebt. Jenniffer Kae kann das: Emotionen zu Klängen, Geschichten zu Songs werden lassen. Und sie tut es mit einer unglaublich wandelbaren Stimme, die klanglich vor nichts halt macht, ohne dabei jemals diese spielerische, mädchenhafte Art zu verlieren, die Jenniffer eigen ist.
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