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Er zählt zu den erfolgreichsten US-Solokünstlern des vergangenen Jahrzehnts - mehr als 25 Millionen weltweit verkaufter Alben und nicht zuletzt sein unwiderstehlicher Charme als mitreißender Live Act haben ihn in wenigen Jahren zu einem der begehrtesten Sänger der internationalen Popszene gemacht: Mit seinem neuen Studioalbum „Illuminations“ legt JOSH GROBAN nun sein bisher eindringlichstes Werk vor!
Rückblickend erscheint es fast, als hätte niemand im Vorfeld auch nur eine leise Ahnung der großen Dinge gehabt, die die spektakuläre Kollaboration zwischen Mehrfachplatin-Artist JOSH GROBAN und Produzenten-Ikone RICK RUBIN auf seinem mittlerweile fünften Album „Illuminations hervorbringen sollte. Weder Rubin, noch GROBAN selbst. Zusammen ist man gewachsen, in vielerlei Hinsicht; sowohl JOSH GROBAN als auch Produzent Rick Rubin. Aus gegenseitigem Respekt füreinander entwickelte sich mit der Zeit etwas ganz Eigenes; eine Art kollektives Verständnis für die gemeinsame Sache. Die hohe Kunst, das vielleicht perfekte GROBAN-Album zu erschaffen, wie Rick Rubin seine Vision beschreibt. Die nie da gewesene Mischung aus GROBANS unnachahmlichen Lyrics und der Grandezza der berühmten First Take-Aufnahme, kombiniert mit dem Sound einer aufs Nötigste reduzierten Akustikband verfeinert durch die einnehmenden Orchestral-Parts von David Campbell und James Newton-Howard. Ein Werk, auf dem sich Folk mit Klassik verbindet, wo große Kunst auf Intimität trifft, Unmittelbarkeit auf Zeitlosigkeit und - was vielleicht am wichtigsten ist - ein Werk, welches GROBAN den nötigen kreativen Raum bot, sich erstmalig vollständig zu entfalten. Kompromisslos, grenzenlos, schwerelos.
„Dies sind meine ureigenen Geschichten“, erklärt JOSH GROBAN in seiner Funktion als Co-Writer von 11 der insgesamt 13 Songs auf „Illuminations“, das durch überraschende Coverversionen von Nick Cave und Kate McGarrigle/ Rufus Wainwright komplettiert wird.
„Bei jedem einzelnen Stück werden sich gewisse Personen aus meinem näheren Umfeld angesprochen fühlen“, fährt GROBAN fort. „Sobald die Leute die Songs hören, werde ich mit SMSsen aus meinem Freundeskreis zugebombt werden. Dies ist wohl das persönlichste Album, das ich jemals geschrieben habe.“
Definitiv ein Album, das in der bisherigen Erfolgsgeschichte des US-Shootingstars seinesgleichen sucht - ebenso wie in der Vita von Star-Produzent RICK RUBIN (Johnny Cash, Red Hot Chili Peppers, Metallica...), legte die ungewöhnliche Erfolgskombination doch kollektiv eine Facette in JOSH GROBANS Schaffen frei, die es in dieser Form bis dato noch nicht zu erleben gab und die er selbst vielleicht am besten im Song „Hidden Away“ beschreibt:
Sing it out
So I can finally breathe in
I can take it all the same
Reaching out for someone I believe in
All I really need today.
Gute drei Jahre hat JOSH GROBAN an „Illuminations“ gefeilt, wurden die wahren Kreativitätsausbrüche des notorischen Worcaholics doch immer wieder durch diverse andere Projekte unterbrochen. Für das Songwriting eines Großteils der Stücke (inklusive der Vorabsingle „Hidden Away“) hat sich der 29-Jährige mit dem ehemaligen Frontmann der Band Semisonic, Dan Wilson zusammen getan. In aller kreativen Konsequenz entstand das Material auf „Illuminations“ in Essenz genau so, wie gute Stücke idealerweise entstehen sollten: Als Quasi-Live-Mitschnitt einer miteinander harmonierenden Band. Mit GROBAN am Mikro und am Piano, Matt Sweeney und Smokey Hormel an den Akustikgitarren und R&B-Pionier Spooner Oldham an der Orgel. Lediglich die Orchestral Arrangements von David Campbell und James Newton-Howard wurden später nachträglich hinzugefügt. Die Magie des Puren, Einfachen; verpackt in einfache Botschaften. Rick Rubin und seinen unkonventionellen Arbeitsmethoden sei Dank.
„Weder ihm noch mir ging es jemals darum, dem anderen irgendetwas beweisen zu müssen. Es ging einzig und alleine um zwei Menschen, die eine gemeinsame Basis für eine Zusammenarbeit gesucht haben - zwei sehr verschüchterte Menschen“, grinst JOSH GROBAN. „Wir wollten eine gemeinsame Linie finden... und sie zusammen überschreiten, erweitern. Aus Ricks Sicht sollte dieses Album ein Kunstwerk werden. Wir waren uns einig, dass es Größe haben sollte und fingen an, über eher folkiges Zeug nachzudenken. Ziel war es, eine gewisse Losgelöstheit zu erschaffen, die mit der Kantigkeit des Folk ebenso harmonieren würde, wie mit der Kraft und Wärme eines Klassik-Albums.“
Eine von vielen Herausforderung Rick Rubins, der sich GROBAN mit Beginn der Aufnahmearbeiten entgegen warf: Tiefer denn je zuvor einzutauchen in die eigenen Möglichkeiten und Talente. Sowohl als Sänger, Musiker und - alles entscheidend - als arrivierter Songschreiber auf eigenen Beinen.
„Rick suchte ein paar Songs für mich aus, die er mochte, und forderte mich auf, selber neue, facettenreichere Stücke zu schreiben. Er bot an, zusammen ein Cover-Album zu machen, doch wenn ich etwas ganz Besonderes mit ihm erschaffen wollte, müsste ich Lieder komponieren, die für mich sprächen. Also habe ich mich richtiggehend vergraben und fieberhaft versucht, Songs zu schreiben, die einfach nur ich selbst waren.“
So wie die erste Single „Hidden Away“ mit seiner anrührenden Wärme und Grandezza: Während Opening Piano und Melodie an eine fast zeitlose Americana-Version erinnern und sich Größen wie Stephen Foster, Aaron Copland, Paul Simon oder Randy Newman wie ein roter Faden durch das Stück ziehen, macht JOSH GROBAN sein tief empfundenes Plädoyer für die wahre Liebe, die wahren ungeschminkten Emotionen.
Und auch die GROBAN/ Wilson-Kollaborationen stellten sich als wahrlich produktiv heraus, bündelte man die verschiedenen Talente zu einer Art kreativer Supermacht.
„Meine Stärke liegt in den Melodien“, so GROBAN. „Sein großes Talent ist es, genau die richtigen Lyrics zu meinen Melodien zu finden.“
Ganz neue Wege ging man ebenfalls auf dem im berühmten Capitol Records Studio in Los Angeles fast live eingespielten, bittersüßen „Love Only Knows“:
„Rick versicherte immer wieder, dass wir die Takes notfalls wiederholen könnten, stellte aber die Mikrophone so auf, dass ich gleichzeitig singen und spielen konnte - und es hat funktioniert! Wir haben es benutzt!“ Eine fast schon altmodische, nichts desto trotz aber umso persönlichere Vorgehensweise, die den kraftvollen Zeilen des sehnsüchtigen Tracks nur noch mehr Ausdruck verleiht.
Auch mit „Voce Existe Em Mim“ betrat JOSH GROBAN unbekanntes Terrain - nicht nur, was die Zusammenarbeiten mit dem brasilianischen Texter Lester Mendez (mit dem man bereits während seines Nelly Furtado-Duetts auf ihrem spanischen Album arbeitete) und Superstar-Arrangeur Brown angeht. „Ich hatte bis dato noch nie in meinem Leben auf Portugiesisch gesungen“, verrät GROBAN begeistert über die kommende Multikulti-Hymne.
Zwar weniger international, aber keinen Deut weniger exotisch gibt sich GROBAN auf „Bells Of New York City“ - einer euphorischen Liebeserklärung an den nimmermüden Big Apple, das neue Domizil des gebürtigen Kaliforniers. Was mit einem simplen Piano beginnt, steigert sich schon bald mit seinen dramatischen Streichern, Percussion und - natürlich – Glocken in einen Irish Music-angehauchten Tributsong an den glitzernden Schmelztiegel am Hudson River inklusive all seiner verschiedensten, faszinierenden Kulturen.
JOSH GROBAN und seine Affinität zum australischen Düsterpoeten Nick Cave - eine Beziehung, die nur auf den ersten Blick außergewöhnlich erscheint. Doch was läge für den eingefleischten Cave-Fan GROBAN näher, als Caves melancholisch-poppige Liebesballade „Straight To You“ auf seine ganz eigene Art zu interpretieren. Aus anfänglicher Skepsis, die richtige Songauswahl zu treffen, wurde durch Rick Rubins umfassender Vision vom Gesamtkunstwerk „Illuminations“ das perfekte Match - die vollendete Kombination aus Song und Sänger.
Die zweite Coverversion, „Au Jardin Des Sans Pourquoi“, entspringt GROBANs langjähriger Künstlerfreundschaft mit Rufus Wainwright, der auf GROBANs Bitte nach einer Zusammenarbeit anfragen ließ, ob es in Ordnung wäre, wenn er ein gemeinsam mit seiner Mutter, der inzwischen an Krebs verstorbenen Folk-Popsängerin Kate McGarrigle, geschriebenes Stück beisteuere. Nachdem Wainwright den Track geschickt hatte, verriet er, dass es sich um den ersten und einzigen Song handelte, den das Mutter/Sohn-Paar zusammen geschrieben hatte. Nicht nur für JOSH GROBAN selbst ein bewegender Tribut an einen ganz besonderen Gefährten und dessen geliebte Mutter.
Last but not least enthält „Illuminations“ als weitere, ungeahnte Facette JOSH GROBANs unerschöpflichen Ideenreichtums zwei Instrumentals: So entstand „The Wandering Kind“ im Alter von erst 12 Jahren!
„Ich kann heute nicht mehr genau sagen, wie dieses Stück entstanden ist, aber es ging mir all die Jahre nicht aus dem Kopf. Ich habe es immer sehr gemocht und schließlich Rick vorgeschlagen, es ganz offiziell zu verwenden. Meine Aufgabe war es, mit der riesigen künstlerischen Verantwortung umzugehen, die Rick mir auf diesem Album eingeräumt hat - eine viel größere Verantwortung denn je zuvor! Wir haben die Messlatte schon von Anfang an enorm hoch gelegt; deshalb hat es auch so lange gedauert, dieses Album fertig zu stellen. Heute kann ich mit Stolz sagen, dass sich jede Sekunde gelohnt hat - in dieses Album ist mehr von mir, von meiner Persönlichkeit eingeflossen, als in alles, was ich jemals aufgenommen habe!“
Tracklist:
Wandering Kind (Prelude)
Bells Of New York City
Galileo
L’Ora Dell’Addio
Hidden Away
Au Jardin Des Sans Pourquoi
Higher Window
If I Walk Away
Love Only Knows
Voce Existe Em Mim
War At Home
London Hymn
Straight To You
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