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BIOGRAFIE
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"Julian Rachlins Verdienst ist es, dass er es geschafft hat, mit seinen Interpretationen auch jüngere Menschen und ein breites Publikum für Klassik zu begeistern" Mit gerade einmal 30 Jahren hat sich Julian Rachlin schon als einer der charismatischsten und aufregendsten Violinisten der jüngeren Generation etabliert. Für seine meisterlichen Interpretationen wird er allseits gelobt, in den großen Konzertsälen der Welt bringt er regelmäßig das Publikum zu Begeisterungsstürmen. Nicht selten folgen auf seine Auftritte unmittelbar erneute Einladungen. In Anerkennung seines enormen Talents erhielt er einen der renommiertesten Auszeichnungen für klassische Musiker, den "Premio Internazionale" der "Accademia Musicale Chigiana". In Litauen 1974 geboren, emigrierte Julian 1978 mit seinen Eltern, einer Pianistin und einem Dirigenten nach Österreich, das zur neuen Heimat wurde. Schon früh zeigte sich hier das große violinistische Talent des Jungen. Julian Rachlin studierte am Wiener Konservatorium bei Boris Kuschnir und nahm privat Unterricht bei Pinchas Zukerman. Die internationale Aufmerksamkeit richtete sich erstmals 1988 auf den jungen Geiger, als er beim Eurovisions-Wettbewerb in Amsterdamer Concertgebouw den Preis als "Young Musician of the Year" gewann. In der Folge lud ihn Lorin Maazel zu den Berliner Festspielen ein, wo Rachlin mit dem Orchestre National de France debütierte und anschließend mit dem Pittsburgh Symphony Orchestra durch Europa und Japan tourte. Unter der Leitung von Ricardo Muti war Julian Rachlin darauf der jüngste Solist, der jemals mit den traditionsreichen Wiener Philharmonikern konzertierte. Seither gastiert Julian Rachlin regelmäßig bei den großen Orchestern der Welt, darunter das Bayerische Radio Sinfonie Orchester, die Chicago Symphony ebenso wie das Israel Philharmonic, das London Symphony ebenso wie das Philharmonic Orchestra der Stadt an der Themse, das San Francisco Symphony, das St. Petersburg Philharmonic Orchestra und viele mehr. Unter vielen anderen arbeitete Rachlin wiederholt mit Dirigenten wie Vladimir Ashkenazy, Myung-Whun Chung, Daniele Gatti, Bernard Haitink, James Levine, Sir Neville Marriner, Yehudi Menuhin, Krysztof Penderecki, Esa-Pekka Salonen und Wolfgang Sawallisch zusammen. Nach 12 Jahren als Wunderkind an der Violine begann Julian Rachin im Jahr 2000 auch auf der Viola zu brillieren. Sein Repertoire umfasst jetzt auch die Literatur für das warm tönende Instrument. In der Saison 2003/04 führt er beispielsweise Berlioz´ "Harold in Italy" mit den Moskauer Solisten unter der Leitung von Yuri Bashmet sowie mit dem Orchester der Deutschen Oper Berlin auf. Sein Auftritt beim Dubrovnik-Festival im Sommer 2000 begeisterte Publikum, Kritik und Veranstalter dermaßen, dass Julian Rachlin angeboten bekam, in der historischen Adria-Stadt ein eigenes Festival auszurichten. "Julian Rachlin and Friends" hat sich seither als regelmäßiger Termin im Sommer etabliert und findet wachsende internationale Aufmerksamkeit. Als „Teufelsgeiger“ entdeckt, wurde Julian Rachlin einem breiten Publikum bekannt durch seinen Auftritt in dem vierteiligen ZDF-Film „Napoleon“ (gesendet Januar 2003). Gérard Depardieu persönlich ließ kurzerhand das Drehbuch umschreiben, um dem Ausnahmeviolinisten einen Auftritt als „Paganini“ zu ermöglichen. Julian Rachlin, der 2004 seinen dreißigsten Geburtstag feiert, gehört seit 1999 zum Lehrkörper des Wiener Konservatoriums und hat auch durch sein Beispiel einem jungen Publikum den Zugang zum lebendigen Erbe der klassischen Musik eröffnet. Im Mai 2004 erhielt er deshalb den Medienpreis des Hamburger Bauer-Verlags, die "Goldene Feder". Damit ehrte dieser renommierte Preis erstmals einen Musiker des klassischen Repertoires. Gleichzeitig konnte Warner Classics bekannt geben, dass Julian Rachlin ab dem Sommer zur erlesenen Familie der Warner Classics-Künstler gehören wird. Sein Label-Debüt gibt er im Juli 2004 mit den Violinkonzerten von Johannes Brahms und Mozart (KV 216), begleitet vom Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung von Mariss Jansons. Julian Rachlin konzertiert auf einem besonderen Instrument: der "ex Carrodus" des Meisters Guarnerius Del Gesù aus dem Jahre 1741, die ihm von der Österreichischen Nationalbank zur Verfügung gestellt wird. © 2004 Warner Music Germany / www.julianrachlin.com / |
