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„Hey, ich bin LIGHTS, ein eher kleines kanadisches Mädchen, die intergalaktische Electro-Musik macht. Was ich mit intergalaktisch meine? Schön, dass Ihr fragt. Ich versuche, Sounds zu finden, die so klingen, als hätte man sie von den Ringen des Saturn oder aus einem Meteoritengürtel geholt. Zu gleichen Teilen fantastisch / episch / schön / emotional. „Als Kind bin ich ziemlich oft umgezogen. Um eine Art Beständigkeit zu finden, musste ich einen Ort finden, der immer gleich bleibt. Dieser Ort wurde das Ausdenken von Musik, und ich besuchte ihn bei jeder Gelegenheit. Es begann alles nur mit mir und meiner Gitarre. Dann kamen die Drums, das Piano und schließlich das Keyboard dazu. Als mir die grenzenlosen Möglichkeiten der synthetischen Instrumente bewusst wurde, investierte ich mein Geld in einen kleinen Achtspur-Mixer. Ich war 13. Ich begann damit, das, was in meinem Kopf war, zu etwas Festem und Greifbaren zu machen. „Nachdem ich in meinen Teen-Jahren ein bißchen durch die verschiedensten Genres gestrolcht bin, landete ich schließlich auf dem so genannten „Electro-Pop“-Planeten, auf dem ich zurzeit lebe. In den ersten Monaten des Jahres 2008 produzierte ich einen kleinen Vorgeschmack meines Werkes in Form einer EP, aber die Songs flogen mir weiterhin zu… ich konnte sie nicht aufhalten. Und je mehr ich davon schrieb. desto leichter wurde es für mich zu begreifen, wie gut ich mich fühlte, wenn ich einfache Texte mit den Klängen verband, die ich in den weit entfernten Teilen meines alternativen Universums geerntet hatte. „Schließlich lehnte ich mich zurück und hörte mir alles an, was ich im Laufe der vergangenen Jahre im Musikrausch geschaffen hatte, und ich war glücklich. Ich stellte fest, dass ich über das Musikmachen und -hören mehr von mir selbst entdeckt hatte als durch alles andere. Und in jeder Minute, in der mir ein Song durch den Kopf ging, erinnerte mich daran, und das fühlte sich sehr besonders an. Ich nannte diese erste Sammlung meiner Musik The Listening. Und ich hoffe, dass es sich auch für Euch besonders anfühlt.“ -LIGHTS 2009 **** Die meisten jungen Popstars im Alter von 20 Jahren haben eine ganze Armee von professionellen Image-Handwerkern um sich: Produzenten, Songwriter, Stylisten, ausgebeutete Assistenten. Aber LIGHTS, die überall in der ganzen Welt aufwuchs, ist es gewohnt, in Lichtgeschwindigkeit zu reisen, also entschied sie der Einfachheit halber, all dies allein zu machen. „Es ist sehr einfach, eine junge Sängerin als totale Puppe misszuverstehen. Ich bin das Gegenteil davon. Das ist was ich tue. Ich bin LIGHTS.“ Geboren in Timmins, Ontario (Kanada), durchlebte LIGHTS ihre Schulzeit auf den Philippinen und auf Jamaica.. „Meine Familie ist schnell dabei, die Sachen zu packen und weiterzuziehen, wenn wir das Gefühl haben, etwas anderes machen zu müssen“, erklärt die Sängerin. „Es war schon als Kind für mich enorm wichtig zu lernen, dass nichts so wichtig ist, als dass man es nicht auch hinter sich lassen könnte.“ Ihre Mutter lehrte ihre Kinder den Schulstoff zuhause, und einmal die Woche übernahm ihr Vater diese Aufgabe. „Wir haben uns auf diesen Tag immer sehr gefreut, denn dann lernten wir Musik und mussten Gedichte aufsagen. Nichts wurde allzu ernst genommen und wir sangen sehr viel. Das hat mir schließlich meine Liebe zur Musik gegeben.“ 1997 ging die Familie nach Kanada zurück, und fast sofort hatte die gerade mal neun Jahre alte LIGHTS eine Gitarre in der Hand. Mit elf Jahren hatte sie eine handvoll Akkorde drauf, mit denen sie ihren ersten Song schrieb. Dann, mit 13, richtete sie ihre Aufmerksamkeit auf das Produzieren: „Ich hatte so viel mehr Ideen als nur Gesang und Gitarre. Ich wollte ein Glockenspiel dabei haben und Streicher und einen Bass und ein Schlagzeug.“ Als Teen verbrachte LIGHTS viel Zeit damit, Songs in ihrem Zimmer zu schreiben, das sie „Starry Night Studios“, nach ihrem Lieblingsgemälde von Vincent Van Gogh, nannte. Mit 18 zog sie zuhause aus und lebte allein mit ihrer Haus-Tarantel Lance als Gefährten in Toronto. Und in diesem Zustand der Beinahe-Isolation fand sie schließlich zu ihrem eigenen Sound, eine Verschmelzung von klassischem Pop-Songwriting mit sehr intimen aber allgemeingültigen Texten. Sie schrieb February Air, eine ergreifende kleine Ode über eine winterliche Liebe, die zum ersten von vier Songs wurde, welche Old Navy für ihre Frühjahrskampagne nutzten. Ihr Stern war eindeutig am Steigen, aber es war LIGHTS’ Online-Profil, das ihre Fanbase letztlich konsolidierte. Durch ihre Myspace-Seite (die heute über 8 Millionen Klicks aufweist), ihre Homepage www.iamLIGHTS.com und ihre Leidenschaft für Online-Spiele wie World Of Warcraft wuchs ihre Online-Identität zu einem Sinnbild eines nerdigen Teenage-Boys heran. Und darauf ist sie sehr stolz: „Es gibt eine komplett eigene Welt von Leuten da draußen, die WOW spielen und sich mit Science Fiction-Themen auseinandersetzen. Sie fühlen sich ein bißchen ausgestoßen, und wenn man diese Leute erreichen kann, ist das sehr schön. Sogar mein Aussehen ist von meinem Videospiel-Character beeinflusst - es ist so eine Mischung aus Lara Croft und Wonder Woman.“ Im April 2008 veröffentlichte LIGHTS ihre nach sich selbst benannte erste EP. Diese enthielt sechs Songs, darunter auch February Air, das Platz 3 des Much Music Countdowns in Kanada erreichte, und Drive My Soul, das zu einem noch größeren Hit wurde: Der Song schaffte es ohne Bemusterung in die Radioplaylisten, kletterte bis auf Platz 1 auf Much Music und hielt sich über drei Monate in den Top-20 der Hot AC-Radiocharts. Für die EP gab es 2009 sogar einen Juno (das kanadische Äquivalent für den Grammy), womit sie in einer Reihe mit Nelly Furtado und Feist stand. Die Fans riefen nach Konzerten, und so begab sich LIGHTS on the road und spielte zahlreiche ausverkaufte Shows in Kanada sowie viele Festival-Dates in England. Im letzten Sommer tourte sie nicht nur ausgiebig durch die USA, sondern war auch fünf Wochen mit der Van’s Warped Tour unterwegs und supportete im Herbst den kanadischen Zweig der Keane-Tour. LIGHTS’ Debüt The Listening brilliert mit 13 Songs, von denen der eine oder andere dem Eingeweihten schon bekannt sein sollte, etwa February Air und Drive My Soul. Aber es gibt auch jede Menge brandneue Songs wie die erste Single Saviour, eine mitreißende Pop-Ballade, welche die Essenz LIGHTS’ auf den Punkt bringt. „Meine Songs entstehen in Momenten der Traurigkeit oder der intensiven Gefühle“, erklärt sie. „Saviour ist dafür ein großes Beispiel, wie ich diese wirklich dunklen Situationen nehme und sie in etwas Positives verwandle. Dieser Song kam in einer sehr düsteren, traurigen Nacht zu mir. Die Melodie setzte sich einfach zusammen, und die Worte flossen aus mir heraus. Ich musste weinen, als ich die erste Zeile des Refrains schrieb, und es hört sich auch etwas an wie ein Weinen. Ein wirklich, wirklich bedeutungsvoller Song für mich.“ Mit Musik etwas Schmerzvolles in etwas Transzendentes zu verwandeln, das ist das eigentliche Anliegen von LIGHTS. Und diese Verbindung zu der Musik, die sie begleitet, rein zu halten, durchzieht auch das erste Major-Album The Listening. „Ich denke oft daran, dass einige der größten Künstler der Geschichte dem Wahnsinn verfielen, weil sie keine Möglichkeit hatten, sich mitzuteilen“, sinniert sie. „Sie führten ein Doppelleben, und das ist überhaupt nicht gesund. Heutzutage kann man ganz man selbst sein und die Leute lieben einen dafür. Was ihr seht, ist genau die, die ich bin. Und ich glaube, wenn ich das erhalten kann und meinen Fans nichts vorspiele, werde ich niemals verrückt werden.“ www.my-artist.net/ © WMGG
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