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„Ihr Debütalbum ‚Hands’ krönt den Frühling der neuen schrägen Pop-Frauen. Little Boots ist ein Popstar.“ - Spiegel „Little Boots gibt dem Pop die Sinnlichkeit des Augenblicks zurück. Neue, globale Pop-Hoffnung.“ - Stern „Das Gespür für starke Melodien in Verbindung mit interresanten Beats und Sounds eröffnen Ihr den Zugang zu einem Mainstream-Publikum, macht sie aber zugleich für Hipster und Indiefans interessant.“ - TV Today Das Wunderkind - die BBC wählte Little Boots kurzerhand zum vielversprechensten neuen Pop-Talent. Das Album 'Hands' belegt diese Einschätzung.“ - Musikmarkt „Little Boots verdreht Köpfe und Knöpfe und mixt zarte Stimme und harte Technik zu hittigem Dance-Pop.“ - TV Spielfilm Victoria Hesketh hat eine Vorliebe für das Unvorhersehbare und Unerklärliche: „Ich liebe die Grenzenlosigkeit des Raumes“, erklärt sie. „Die Fragen, die das aufwirft! Und wir haben keinen blassen Schimmer davon, was eigentlich vorgeht, egal wie viele Teilchenbeschleuniger wir auch bauen!“ Die Unberechenbarkeit des Universums spiegelt sich für sie in der Popmusik wider: „Popmusik ist die große Herausforderung. Wie der Weltraum und die moderne Physik überschreitet auch sie Grenzen. Die Orte, an die Popmusik dich bringen kann, sind ebenso grenzenlos!“ Victoria Hesketh ist LITTLE BOOTS, jedenfalls seitdem sie sich vom kultigen Elektro-Girls-Trio Dead Disco emanzipiert hat und eine Solokarriere startete. Die begann als klassische YouTube-Erfolgsstory, denn irgendwann tauchten die ersten Clips auf, in denen die ebnso attraktiv wie sympathisch aussehende Individualistin allein mit elektronischem Kleinkram wunderbare Popmelodien auf Elektrorhythmen fabrizierte und dazu eine großartige Stimme offenbarte. Ihre Bedroom YouTube Coverversion-Serie machte die Runde, die Fans fingen an zu reden, schickten einander die sich häufenden Clips zu und bald war LITTLE BOOTS ein großes Thema in der Blogger- und Forenszene. Nicht einmal ein Jahr später ist sie zum Liebling der Fans geworden und wurde jüngst zur Gewinnerin des BBC Sound of 2009-Polls gekürt und als Kandidat in das begehrte MTV Spanking New Artist-Voting aufgenommen. Auch Spex feierte sie in der Januar-Ausgabe gebührend ab. Verdientermaßen, denn LITTLE BOOTS ist die einzige ihrer Art. LITTLE BOOTS’ wahrscheinlich bekanntester Song dürfte Stuck On Repeat sein, der 2008 durch die angesagten Clubs in Europa zog. Eine fast unanständig brillante Popnummer auf Elektrobasis, die Victoria zudem als erstklassige Sängerin auszeichnet. Aber auch Tracks wie Meddle und Earthquake haben einen Pop-Charme, der Herzen bricht. Ein bisschen Feinschliff erhalten ihre Songdiamanten zurzeit von Joe Goddard (Hot Chip) und Greg Kurstin (Kylie Minogue, Lily Allen), und fertig waren die Grundsteine für ein ganzes LITTLE BOOTS-Album. Wer LITTLE BOOTS im Dezember auf der Vice-Clubtour mit Mickey Moonlight, The Cocknbullkid und Thunderheist live gesehen hat, kann sich ein Bild davon machen, wie bei Victoria kreiert wird: Umrundet von obskuren Klanggeräten wie einem Stylophone, einem Yamaha Tenori-On, zwei Keyboards und jeder Menge weiterer Gizmos, zaubert sie scheinbar spontan dermaßen stimmige Songs aus dem Hut, dass man nur staunen kann. Empfohlen sei hier wirklich mal ein Stöbern im YouTube-Archiv, denn das muss man gehört und gesehen haben! Victoria wuchs in Blackpool, England, auf, aber sie hatte kaum Verbindungen zur dortigen In-Crowd. Stattdessen zog sie sich in jeder freien Minute in ihre Welt der schwarzen und weißen Tasten und Soundgeneratoren zurück und bastelte obsessiv an eigenen Klangdimensionen. Schon als fünfjährige hatte sie Klavierunterricht und arbeitete sich im Laufe der Jahre durch Klassik, Jazz, Pop und alles, was sonst in Reichweite lag. In den Teen-Jahren kam dann das Outing: Punkbands, gefolgt von ProgRock-Bands, gefolgt von Girl-Bands, gefolgt von jeder Form abgedrehten Musiktheaters, das man sich nur vorstellen kann. Und irgendwann fand sie ihre ureigene Stimme und ihren eigenen Stil. Auf der Flucht von der Leeds-University traf sie achtzehnjährig auf Lucy Catherwood und Marie France, mit denen sie Dead Disco gründete. Vier Neo-Disco-Singles erschütterten die britische Clublandschaft (unter anderem mit einem Mix des begnadeten Joseph Mount von Metronomy), und dann entschied Victoria, ihren eigenen Weg zu gehen. Jetzt kamen all die angesammelten Spezialinstrumente zum Einsatz, und als LITTLE BOOTS, übrigens eine Übersetzung des lateinischen Namens „Caligula” (ihr wisst schon, der pervers-wahnsinnige römische Herrscher), konnte sie sich ungehemmt ihren musikalischen Ausschweifungen hingeben. Zunächst entstanden ein paar kleinere Stücke und schräg-geniale Coverversionen von Wileys „Wearing My Rolex“ bis hin zu Haddaways „What Is Love?“, ohne auch nur zu ahnen, welchen Impact das haben sollte. Jedenfalls folgten bald Anfragen, Deal-Angebote und einige weite und weniger weite Reisen in entfernte Studios - zum Beispiel nach Los Angeles zu Greg Kurstin und nach Kent zu Joe Goddard. Stuck On Repeat machte den Anfang für die Selfmade-Karriere von LITTLE BOOTS. Ursprünglich eine verloren wirkende Anti-Ballade mit Piano, verwandelte sich der Track unter den magischen Händen von Joe Goddard nun zu einem siebenminütigen Schmetterlingsflug in die Stratosphäre der Popmusik und wurde zum Markenzeichen von LITTLE BOOTS. Die nur in UK erschienene, limitierte Single Meddle zeigt Victorias übergroßes Talent für Melodie-Hooks und wird sich ebenfalls auf dem kommenden Album befinden. Eine unwiderstehliche Pop-Hymne generiert sich zudem im Track New In Town, und neben dem transformierten Italo-Disco Magical und dem Track Mathematics, das in seinem Text Liebe auf eine mathematische Formel bringt, hat LITTLE BOOTS noch einige weitere Überraschungen zu bieten. Die erste Single kommt bereits im Mai und wird das wunderbar tanzbare New In Town sein! Viele Kategorisierungen sind LITTLE BOOTS schon aufgedrückt worden. Space-Pop, Nu-Disco, Elektro, R’n’B, um nur einige zu nennen. Und auch wenn das irgendwie auch immer mal wieder stimmt, beschreibt das kaum das sich ausbreitende Universum von LITTLE BOOTS. Aber umgeben von vielen Hipsters, die ihr willig aus der Hand fressen, könnte ihr nichts Verwirrenderes passieren, als die Behauptung, sie würde explizit „cool“ sein. „Man hat mich die ‚Zukunft des Pop’ genannt“, stellt sie mehr verwundert als stolz fest. „Wie soll man damit klar kommen?“ Für den Hörer ist das keine Frage: Zuhören, zugucken und genießen. Ende letzten Jahres überzeugte LITTLE BOOTS bereits auf der Vice Live-Tour, im Mai spielte sie bei der 1LiveNacht in Münster und beim Spex Live-Festival im Berghain in Berlin und im August auf dem Haldern Pop Festival. Im November wird sie Deutschland im Rahmen einer ausgiebigen Clubtour besuchen: 18.11.09 Köln / Gebäude 9 19.11.09 München / Atomic Café 21.11.09 Hamburg / Uebel & Gefaehrlich 23.11.09 Berlin / Festsaal Kreuzberg 24.11.09 Heidelberg / Karlstorbahnhof Das Album Hands ist am 26. Juni erschienen. www.littleboots.de http://www.myspace.com/littlebootsmusic © WMGG/tbe 03-09
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