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Eine Stimme ohne Grenzen Von der Opernbühne bis zu den 'American Songs' Die amerikanische Mezzosopranistin Susan Graham hatte bereits zahlreiche Preise gewonnen, bevor sie bei den "Metropolitan Opera National Council Auditions" den ersten Platz belegte und schon 1991 an der New Yorker MET debütierte. In der Carnegie Hall feierte sie 2003 ihr New Yorker Recital Debüt an der Seite ihres langjährigen Begleiters Malcolm Martineau und spann das Programm von Debussy über Poulenc bis hin zu Alban Bergs 'Sieben frühen Liedern'. Ihre Interpretationen der Ives-Lieder auf dem Album 'Ives: Concord Sonata - Songs' (mit Pierre-Laurent Aimard) wurden mit dem Jahrespreis der Deutschsn Schallplattenkritik 2004 ausgezeichnet und sicherten der außergewöhlichen Sängerin auch den GRAMMY in der Kategorie "Best Classical Vocal Performance"
Die Mezzosopranistin Susan Graham wurde in New Mexico geboren und wuchs in Midland, Texas auf. Sie studierte an der Texas Tech University und der Manhattan School of Music und gewann die Metropolitan Opera National Council Auditions sowie den Schwabacher Award des San Francisco Opera´s Merola Program und wurde mit einem Stipendium der Richard Tucker Foundation ausgezeichnet.
Umjubelte Auftritte führten sie u.a. nach Covent Garden (Massenets Chérubin, Monteverdis Arianna), an die Wiener Staatsoper (Octavian, Komponist in Ariadne, Cherubino), an die Scala (Marguerite in La Damnation de Faust), an die Opéra de Lyon (Marguerite), zu den Salzburger Festspielen (Cecilio in Lucio Silla, Musica in Monteverdis Orfeo, Cherubino und Annio in La clemenza di Tito), an die Bayerische Staatsoper (Komponist und Octavian), an die Lyric Opera of Chicago (Komponist, Cherubino) und an die Pariser Oper (Dorabella, Octavian, Sesto und Ruggiero in Alcina).
Im Sommer 2000 sang Susan Graham die Titelrolle in Glucks Iphigénie en Tauride bei den Salzburger Festspielen. Noch im selben Jahr schuf sie die erste Interpretation der Sister Helen Prejean in der Uraufführung von Jake Heggies "Dead Man Walking" an der San Francisco Opera. In der Saison 1999/2000 brachte sie die Jordan Baker in The Great Gatsby von John Harbison an der Metropolitan Opera zur Weltpremiere. Als Dorabella kehrte sie im Frühjahr 2001 an die MET zurück und trat kurz darauf in Thomas' 'Mignon' an der Oper Toulouse auf. Im Sommer 2001 sang sie den Komponisten in Strauss' Ariadne auf Naxos bei den Salzburger Festspielen.
Eine Vorliebe hegt Susan Graham für das französische Repertoire und insbesondere Berlioz. Den Liederzyklus "Les Nuits d'été" interpretierte sie mit dem Orchestre National de France unter Charles Dutoit, mit den Wiener Philharmonikern unter Seiji Ozawa bei den Salzburger Festspielen, mit dem New York Philharmonic unter Sir Colin Davis und in Brüssel unter Leitung von Antonio Pappano. Zum 200. Geburtstag des Komponisten wurde sie 2003 eingeladen, den Liederzyklus mit dem Orchestra of St. Luke´s unter Lorin Maazel in der Carnegie Hall zu singen und brillierte auch in Romeo et Juliette mit dem Orchestre de Paris.
Zu Susan Grahams zahlreichen preisgekrönten Aufnahmen für Erato gehören 'C'est ca la vie, c'est ca l'amour: French Operetta Arias'(Arien aus französischen Operetten), Dead Man Walking in der Originalbesetzung und Lieder des nach Frankreich ausgewanderten amerikanischen Komponisten Ned Rorem sowie ein Album mit Arien aus Händels Alcina, sowie von Gluck und Mozart das unter dem Titel 'Il Tenero Momento' und der Leitung von William Christie vom britischen Magazin Gramophone als "Best Recital Disc" des Jahres prämiert wurde. "La Damnation de Faust"unter Kent Nagano, und "Bèatrice et Bènèdict" unter John Nelson runden ihre Diskographie ab.
Für ihr Engagement für das französische Repertoire zeichnete die französische Regierung sie 2001 mit dem Orden des “Chevalier de l´Ordre des Arts et Lettres“ aus. Im Februar 2005 erhielt Susan Graham für ihre Interpretation der Ives-Lieder, begleitet vom Pianisten Pierre-Laurent Aimard auf dem gemeinsamen Album "Ives: Concord Sonata-Songs", den GRAMMY in der Kategorie "Best Classical Vocal Performance".
© 2002 WARNER CLASSICS
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