B.o.B

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In der Vergangenheit assoziierte man mit dem Berufsbild des Rappers sehr spezifische Dinge. Es wurde erwartet, dass Musiker, die mit Sprechgesang ihr Geld verdienen, sich auf eine bestimmte Weise geben. Der Rapper müsse dem Status quo widersprechen und seine persönliche Rebellion durch seine Sprache und sogar seinen Gang auszudrücken. Aber heute, in einer Zeit der verblassenden Definitionen und Genregrenzen ist...

In der Vergangenheit assoziierte man mit dem Berufsbild des Rappers sehr spezifische Dinge. Es wurde erwartet, dass Musiker, die mit Sprechgesang ihr Geld verdienen, sich auf eine bestimmte Weise geben. Der Rapper müsse dem Status quo widersprechen und seine persönliche Rebellion durch seine Sprache und sogar seinen Gang auszudrücken. Aber heute, in einer Zeit der verblassenden Definitionen und Genregrenzen ist die Zeit reif für Rapper, die ihren Job neu definieren.

An der vordersten Front dieser neuen Generation lyrischer Zeremonienmeister steht B.o.B. Bobby Ray Simmons Jr. erblickte das Licht der Welt in Winston-Salem in North Carolina, aufgewachsen ist er jedoch an den unterschiedlichsten Orten der Erde.

Es war 2006, als B.o.B sich der HipHop-Nation mit seinem Mixtape „Cloud 9“ erstmals vorstellte. In den folgenden sechs Jahren sollte ihm seine Musik die Chance bieten die Charts zu erklimmen, die Welt zu bereisen und unsichtbare Grenzen einzureißen, die eigentlich gar nicht existieren dürften.

Jetzt veröffentlicht B.o.B sein zweites Album „Strange Clouds“. Mit dem Langspieler möchte der 6-fach Grammy-nominierte Bobby Ray beweisen, dass sein kometenhafter Aufstieg kein Zufall war. Sowohl seine neuen als auch seine alten Fans erwarten nicht weniger als das Erklimmen der nächsten Stufe der qualitativen Leiter.

Um seine gesamte Fanbase glücklich zu machen, hat B.o.B für „Strange Clouds“ mit den unterschiedlichsten Größen des Popgeschäfts gearbeitet. Auf der einen Seite kollaborierte er mit Rap-Superstars wie Lil' Wayne (auf dem platin-veredelten Titelsong), auf der anderen Seite mit Pop-Größen, die man eher nicht mit HipHop in Verbindung bringt. Gemeinsam mit Taylor Swift und Superproducer Dr. Luke nahm er die dezent Dubstep-infizierte Ballade „Both Of Us“ auf.

Auf seinem vergoldeten Debütalbum „B.O.B Presents: The Adventures of Bobby Ray“ bewies er mit seinen Multi-Platin-Hits „Airplanes“ (mit Hayley Williams von Paramore) und „Nothing On You“ (mit Bruno Mars), dass er zu auf Duetten zu besonderer Höchstform aufläuft. Dennoch sind es auf „Strange Clouds“ insbesondere die Solo-Nummern, mit denen B.o.B sich endgültig als einer der großen Rapper der Jetztzeit etabliert.

Er stellt sein Talent als Texter auf Songs wie dem Intro „Bombs Away“ unter Beweis. „You think you know me, but you ain't seen half of me“. Ganz im Sinne dieser Textzeile spricht er im Song „Where Are You (B.o.B vs. Bobby Ray)“ direkt zu jenen Menschen, die nur glauben ihn zu kennen und zu jenen, die seinen wirklichen Charakter erkannt haben. Er benutzt dazu eine Songstruktur, die wohl nicht von ungefähr an Eminems „Stan“ erinnert.

„Bis zu diesem Punkt habe ich mich bei allen meinen Mixtapes und meinem ersten Album darauf konzentriert, meinen Fans gute Musik zu geben. Mit „Strange Clouds“ möchte ich dies erneut erreichen, aber den Hörern außerdem mehr aus meinem Innenleben erzählen“. B.o.B mag bereits für unzählige MTV Music Awards nominiert gewesen sein. Das heißt aber noch lange nicht, dass er nicht weiterhin der ambitionierte Künstler ist, der er bereits in seinen Mixtape-Tagen war.

Den besten Beweis liefert der Song „Hard To Breathe“, auf dem B.o.B gleichzeitig auf vokaler Ebene glänzt wie nie zuvor und außerdem aus einem sehr persönlichen Kapitel seines Lebens berichtet. Im Anschluss geht Bobby mit „So Good“ auf Weltreise. Der Song, auf dem er so ungefähr jedes Wunder der Welt erwähnt, klingt wie eine frische Frühlingsbrise am Meer. Als Kind besuchte B.o.B die Columbia High School in Decatur, Georgia. Heute ist er ein rastloser Weltreisender, der seine Heimat im Süden der USA nur noch selten zu Gesicht bekommt.

„Ich hatte die Chance, die Songs für dieses Album an so vielen verschiedenen Orten dieses Planeten aufzunehmen. Dadurch kann ich nun meine Fans auf eine echte Weltreise mitnehmen“, sagt B.o.B, der 2011 als Headliner auf Touren in Asien, Russland, Spanien und dem United Kingdom performt hat. Außerdem erreichte ihn in der Zeit nach seinem rasanten Aufstieg eines Tages eine persönliche Einladung von Barrack Obama, der ihn auf der Bühne des „National Ge44 Sumitt Kickoff Concert“ sehen wollte. „Ich war froh, als ich nach meinen vielen Konzerten wieder nach Hause kam. Ich hatte so viel zu erzählen“.

In nur sechs Jahren hat es B.o.B vom ambitionierten, neuen Kind am Block zum Superstar mit Adidas-Endorsement, sowie Nominierungen bei den Grammys, den American Music Awards, den NAACP Image Awards, den BET Awards und vielen weiteren Preisverleihungen gebracht.

Dank gut ausbalancierten Songs, die sich jeglicher Kategorisierung verweigern und einer ähnlich offenen Sicht auf die Welt ist B.o.B der perfekte Beweis dafür, dass es gar nicht so verkehrt ist, wenn du mit deinem Kopf in den Wolken lebst.

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