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Stell dir vor, es gäbe einen Ort, an dem jede Emotion oder Empfindung erlaubt ist.

Ganz egal, wie verwirrt, verängstigt oder geknickt du bist, diese Welt empfängt dich mit offenen Armen. Sie unterstützt dich, nachhaltig und ohne großes Aufheben, und ist ein sicherer Ort. gnash nennt sie „the broken hearts club“.

Der vielfach Platin-ausgezeichnete Sänger, Songwriter, Produzent und Gründer von...

Stell dir vor, es gäbe einen Ort, an dem jede Emotion oder Empfindung erlaubt ist.

Ganz egal, wie verwirrt, verängstigt oder geknickt du bist, diese Welt empfängt dich mit offenen Armen. Sie unterstützt dich, nachhaltig und ohne großes Aufheben, und ist ein sicherer Ort. gnash nennt sie „the broken hearts club“.

Der vielfach Platin-ausgezeichnete Sänger, Songwriter, Produzent und Gründer von :): spricht mit jeder Performance und jedem Musikstück eine offene Einladung an diesen Ort aus.

„Ich sage immer: ‚Ich bin hier, um dich wissen zu lassen, dass du nicht allein bist’“, erklärt er. „Das ist mein ganzes Ziel. Ich will, dass allem einen Hauch von Magie innewohnt. In meiner Kindheit besuchte ich regelmäßig das Disneyland, und es ist bis heute eine riesige Inspiration für mich. Ich hoffe meinen Hörern die Möglichkeit zu geben, mit Seiten von sich Kontakt aufzunehmen, zu denen sie normalerweise keinen Kontakt haben. Ich versuche, das kindliche Erstaunen wachzurufen. Es ist diese Version deiner selbst, die Spaß daran hat, ein bisschen merkwürdig zu tanzen oder schief zu singen, die eine gute Zeit hat, andere Leute trifft und sich mit ihnen unterhält, die aus ihrem Schneckenhaus rauskommt. Du musst kein gebrochenes Herz haben, um Mitglied zu werden. Du musst nur bereit sein, zu fühlen.“

Solange er zurückdenken kann, hat sich gnash eine solche Community ausgemalt. Inspiriert von allem zwischen The Postal Service und Death Cab For Cutie bis hin zu Jack Johnson und The Beatles, begann er als Kind im heimischen Los Angeles zunächst mit dem Gitarrenspiel, gefolgt von DJing, Produzieren und Beatbasteln in der Highschool. Als er die University of Southern California besuchte, fand er schließlich zu seiner Stimme und begann ernsthaft mit dem Singen. Und er ging dazu über, unermüdlich Musik aufzunehmen – all das Eigenregie.

Nachdem er ein knallhartes Beziehungsende durchleben musste, entschied er sich, seine Reise zu dokumentieren und Songs zu schreiben in der Hoffnung, damit über seinen schweren Liebeskummer hinwegzukommen. Unterstrichen von einer minimalen Produktion, unbeschwerter Instrumentierung und einem unaufgeregten Pop-Spirit, ergaben diese Songs schließlich ein Trio eigenständig veröffentlichter EPs: u [2015], me [2015] und us [2016].

Kurz vor der Veröffentlichung von us lud er „i hate u, i love u” [feat. Olivia O’Brien] bei SoundCloud hoch. Während die Single zu einem stillen Siegeszug ansetzte, begab sich gnash auf eine kostenlose Tour durch öffentliche Parks entlang der Westküste, an deren Ende er vor 250 Fans spielte. Bis zum Jahr 2018 sollte der Song allein in den USA dreifach Platin-ausgezeichnet sein und auch in Deutschland Platin-Status erlangen, dazu kommen über 672 Millionen Spotity-Streams und 60 Millionen SoundCloud-Plays. Medien wie Nylon, Teen Vogue, Billboard, The Fader und weitere priesen gnash, er spielte die ausverkauften „the u, me and us” und „the sleepover”-Touren und wirkte in Smash-Hits anderer Künstler mit, darunter „Lights Down Low” von MAX und „Two Shots“ von Goody Grace.

Entlang dieses Weges kam seine Vision immer klarer in den Fokus, getragen von einem weiteren persönlichen Mantra, das er oft in seinen sozialen Medien teilte: „if we feel together, we’ll feel better.

„Es ist die Stufe nach u, me, and us“, führt er aus. „Am Ende finden wir alle zusammen. Wenn unsere gesammelte Energie sich verbessert, wird sich auch unsere persönliche Energie verbessern. Wenn wir zusammen fühlen, fühlen wir uns besser. Als Teil der EPs sind wir als Familie durch das Beziehungsende gegangen. Ich habe mich als etwas Neues wiedergefunden. Nun kann ich meinen Weg im ‚the broken hearts club’ fortsetzen. Es ist ein Portal, um uns zusammenzuhalten.“

Dazu passend, stellte er das Konzept mit der Anfang 2018 veröffentlichten Single gleichen Namens vor. Auf „the broken hearts club“ unterstreicht ein sparsames Klanggerüst seinen emotionalen Vortrag. Über sanfte Gitarrenakkorde ist sein Gesang in der Hook kaum lauter als ein Flüstern: „They said, ‘come be the newest member of the broken hearts club. We hate every little thing about the people that we love’“.

„Es gibt einen Ort, an dem jemand zuhört, wissen will, wie du dich fühlst und dir dabei helfen will, dass du dich besser fühlst“, bekräftigt er. „Der gesamte Zweck des Songs ist es, ein meditatives Stadium herzustellen, in dem du dich fast so fühlst, als würdest du zum ‚the broken hearts club’ transportiert werden – und das sooft du willst.“

Nicht lange darauf legte gnash mit seiner emotionsgeladenen Single „imagine if“ nach, in der er sich der schmerzvollen Realität von Beziehungen widmete, die wir oftmals übersehen. „Ich musste zwei Jahre vom Musikmachen pausieren, um wieder klar im Kopf zu werden. Ich hatte hier und da Ideen, dies war jedoch seit Langem der erste Song, der wirklich etwas in mir auslöste. Von dem ich wirklich das Gefühl hatte, dass er das Wachstum wiederspiegelt, auf das ich hingearbeitet hatte und das ich nun endlich erlebte. Ich hörte die Idee an einem Tag, an dem ich durch etwas Bedrückendes in meinem Leben ging und es half mir. Daher wusste ich, dass ich die Person sein muss, die diesen Song an die Welt weitergibt.“

Mit weiterer Musik und Touren am Horizont verspricht 2018 noch einiges an großartigen Entwicklungen für gnash bereitzuhalten. „Das hier ist wirklich erst der Anfang“, schließt er. „Wenn du mir zuhörst, hoffe ich, dass es dir danach besser geht. Das meine ich wörtlich in dem Sinne, dass du ein besseres Verständnis davon erlangst wie du fühlst, weil du mich in einem Song so viel fühlen siehst. Es ist eine Welt, in der jeder akzeptiert wird und wir alle miteinander Verbindung aufnehmen können. Ich liebe das.“

Wir müssen uns den „the broken hearts club“ nicht mehr länger nur vorstellen. Er ist real.

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