Hoodie Allen

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Wer ist Hoodie Allen? Fakt ist, dass der New Yorker Rapper mit seinem Major-Debüt „People Keep Talking“ für jede Menge Gesprächsstoff sorgen wird. Soviel steht schon einmal fest. 14 Songs, auf denen sich HipHop-Chamäleon Steven Markowitz (den Künstlernamen Hoodie Allen bekam er als Teenager von seinen Freunden an Anlehnung an den Kultregisseur Woody Allen verliehen) zwischen technisch-versierten Bars und echtem...

Wer ist Hoodie Allen? Fakt ist, dass der New Yorker Rapper mit seinem Major-Debüt „People Keep Talking“ für jede Menge Gesprächsstoff sorgen wird. Soviel steht schon einmal fest. 14 Songs, auf denen sich HipHop-Chamäleon Steven Markowitz (den Künstlernamen Hoodie Allen bekam er als Teenager von seinen Freunden an Anlehnung an den Kultregisseur Woody Allen verliehen) zwischen technisch-versierten Bars und echtem Oldschool-Soul-Verve, verfeinert mit einem elegant verjazzten Swing und seinem ausgeprägten Gespür für poppige Ohrwurmmelodien bewegt. Eben typisch Big Apple – ein Einfluss, den man deutlich aus Hoodies catchy Hybrid-Sound heraushört. Ein Sound, mit dem der 25-jährige MC seinem Publikum schon im wahrsten Sinne des Wortes die Köpfe verdreht, seit er im Jahr 2009 das erste Mal von sich Reden gemacht hat. Ohne die Unterstützung eines Labels oder Managements im Rücken gelang ihm, seine 2012er „All American“-EP im Quasi-Alleingang in die Top 10 der Billboard Top 200-Charts zu hieven und weit über 100.000 Einheiten unter die Leute zu bringen. In der Folgezeit spielte er ausverkaufte Touren rund um den Globus und war als Support von Größen wie Passion Pit bis Macklemore zu erleben. Mit „People Keep Talking“ liefert Hoodie Allen nun wieder reichlich Stoff für Unterhaltungen!

„Auf einem gewissen Level stellt das Album meinen Kommentar zu der Tatsache dar, dass wir ständig und überall von diesem `Kommunikations-Grundrauschen` umgeben sind“, so Hoodie. „Besonders als Musiker bekommt man im Social Media-Bereich sofort ein Feedback auf alles, was man tut. Meine große Message ist, dass jeder doch einfach das tun soll, was ihn glücklich macht und woran sein Herz hängt, ganz egal, ob die Leute es gut finden oder nicht. Man sollte sich immer treu bleiben und seinen Weg gehen – völlig einerlei, ob man dabei geliebt oder gehasst wird. So lautete immer schon meine Maxime“, die auch die ganze Antriebskraft hinter dieser Platte darstellt. Beeinflusst von Amy Winehouse und ihrem von Mark Ronson produzierten Meilenstein „Back To Black“, Justin Timberlakes „FutureSex/ LoveSounds“ oder Talib Kweli hat Hoodie Allen seinen ganz eigenen Signature-Style entwickelt, den er auf „People Keep Talking“ ausbaut und fein-tuned.

„Mir schwebte eine Mixtur aus HipHop, Pop und Soul vor; eine Mischung aus allen Genres, die ich liebe“, so Mr. Allen weiter. „Wobei der Flow und die Wortspiele ebenso wichtig wie die Hooks sind. Alles soll eine wasserdichte Einheit aus Wort und Ton ergeben. Einerseits unterstützt die Musik die Geschichten, die ich erzähle, kann auf der anderen Seite aber auch für sich selbst stehen.“ So wie auch die erste Single „All About It (feat. Ed Sheeran)“, auf der man zwischen einem funky Twang-Gitarren-Sound und einer atmosphärischen Jazz-Trompete oszilliert, während sich das Paar Hoodie/ Sheeran mit seinen smarten Versen duelliert, um schließlich im Ohrwurm-Refrain zu explodieren.

„Dieser Track entstand spätnachts im Studio. Ed hatte gerade im MetLife Stadium mit Taylor Swift gespielt und kam danach noch bei mir vorbei. Inhaltlich geht es in dem Song darum, zu erkennen, woher man kommt und zu beobachten, wie aus dem Nichts große Dinge entstehen. Man kann deutlich diese `jung und sorglos`-Einstellung spüren: Du genießt extrem, wie sich dein Leben so entwickelt, aber dir ist auch klar, dass es nicht selbstverständlich ist.“ An anderer Stelle erzählt Hoodie Allen die Geschichte einer perfekten Romanze: Auf der mit jeder Menge Leinwand-Referenzen gespickten Vorabsingle „Movie“ darf ein wenig gekuschelt, aber auch getanzt werden. „Die Beziehung in dem Song ist so phantastisch, dass sie unmöglich echt sein kann. Alles kommt einem vor, wie in einem Film. Ich habe versucht, all diese versteckten Anspielungen und Popkultur-Referenzen zu einer interessanten Story zu verbinden.“

Und dann wäre da noch Hoodie Allens ultimative (Anti)-Coming-Of-Age-Hymne „Act My Age“. „Oberflächlich hört es sich ganz witzig an, doch im Grunde ist es ein ernster Kommentar zu der verzwickten Situation, wenn du als in New York lebender Mitt-Zwanziger einfach nicht checkst, wann es Zeit wird, endlich erwachsen zu werden.“ Nur ganz wenige Menschen können sich damit brüsten, ihren Abschluss sowohl an der renommierten University Of Pennsylvania gemacht zu haben, als auch bei Google angestellt gewesen zu sein – Hoodie schon! Erlebnisse, die ihn entscheidend geprägt haben und seine Wahrnehmung der Welt auch heute noch bestimmen. „Ich hätte mir nie träumen lassen, einmal da zu landen, wo ich heute bin“, grinst Allen. „Sich seine Künstlerkarriere auf Independent-Basis aufzubauen erfordert einen enorm starken Willen. Auch heute noch mache ich alles Schritt für Schritt und tue nur das, was sich gut und richtig anfühlt. Das hat auf eine Art mit meinem unternehmerischen Background zu tun. Bei Google habe ich damals ein Doppelleben geführt: Es gab diesen Job in der wirklichen Welt, und es gab meine Ziele abseits dieses Jobs. Heute tragen beide Aspekte zu meiner Kunst bei. Ich arbeite selbst am Marketing und der geschäftlichen Seite meiner Musik mit. Es ist wie meine eigene Firma und meine eigene Marke.“

Eine Marke, über die immer mehr Menschen sprechen. Frei nach dem Albumtitel „People Keep Talking“. „Mein Ziel war es, den Leuten etwas zu schenken, durch das sie ihrem Alltag ein wenig entfliehen können. Etwas, das den perfekten Soundtrack für jede Situation ihres Lebens darstellt. Was gibt es für einen Künstler Schöneres, als wenn er mit seinem Album ein Teil im Leben von jemand anderem wird?“

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