In This Moment

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Alle Kulturen, Religionen und Weltanschauungen haben eine Gemeinsamkeit: das Leben hat seinen Ursprung bei einer Mutter. Sie gebiert, ernährt, pflegt, erzieht und bereitet Kinder auf die Welt vor. Ohne sie endet die Existenz. Ähnlich wie die Erde, wächst, blüht und überdauert das Leben in und wegen ihr...

Seit sie 2005 zum Leben erwachten, haben die Gold-ausgezeichneten Hardrock-Provokateure In This Moment...

Alle Kulturen, Religionen und Weltanschauungen haben eine Gemeinsamkeit: das Leben hat seinen Ursprung bei einer Mutter. Sie gebiert, ernährt, pflegt, erzieht und bereitet Kinder auf die Welt vor. Ohne sie endet die Existenz. Ähnlich wie die Erde, wächst, blüht und überdauert das Leben in und wegen ihr...

Seit sie 2005 zum Leben erwachten, haben die Gold-ausgezeichneten Hardrock-Provokateure In This Moment über eine eingefleischte Fangemeinde gewacht, die unter der Aufsicht einer ähnlichen „Mother“-Figur steht, Frontfrau Maria Brink, ergänzt um Mitbegründer und Lead-Gitarrist Chris Howorth, Bassist Travis Johnson, Gitarrist Randy Weitzel und Drummer Kent Dimmel. Während Heerscharen von Fans ihre unvergesslichen, wie aus einer anderen Welt kommenden Konzerten bevölkerten, entwickelte sich die Band still und heimlich zu einer der einflussreichsten Bands des 21. Jahrhunderts.

Bis heute hat das Quintett zwei US-Gold-Singles – „Blood” und „Whore” — und ein US-Gold-Album veröffentlicht, Blood [2012]. Das Werk leitete zugleich einen Hattrick aus Top-25-Einstiegen in die amerikanischen Billboard Top 200 ein, mit Black Widow [2014] und Ritual [2017]. Dank Ritual durchbrachen In This Moment 2020 die Grenze von 200 Millionen Gesamtstreams, und auch die Kritiken erreichten neue Höhen. So nannte KERRANG! das Album in seiner 4-von-5-Sternen-Bewertung ihr „bisher bestes Vehikel“, Alternative Press erklärte: „Maria Brink ist die Lady Gaga der Metal-Welt“ und fuhr fort: „’Ritual’ gedeiht wie das uneheliche Kind von Art-Pop, Gospel, Morrissey und Johnny Cash, von dem die Welt nicht wusste, dass sie es brauchte – bis jetzt.“ Daneben verkaufte die Band Headlinertouren aus, performte in Arenen neben Disturbed und spielte bei zahllosen Festivals von Rockville bis Sonic Temple.

Entlang des Weges erschufen sie ihr siebtes Studioalbum, das den passenden Titel Mother [Atlantic/Roadrunner] trägt. Einmal mehr taten sich In This Moment mit dem langjährigen Producer ihres Vertrauens zusammen, Kevin Churko [Ozzy Osbourne, Five Finger Death Punch]. Gemeinsam setzten sie im Studio ein Opus aus 14 Tracks zusammen, getränkt mit ihrem bisher gesammelten Wissen und zugleich der Beginn einer weiteren spirituellen, philosophischen und stilistischen Entwicklung. Hatte Ritual eine bluesige Klanghexerei in sich getragen, so atmet Mother das belebende Mantra eines unzerstörbaren Zaubers. „Wir freuen uns so sehr, Mother in die Welt zu entlassen“, kommentiert Brink. „Es fühlt sich für uns so an, als hätte unser gesamter bisheriger Weg zu diesem Punkt geführt und wir können es kaum erwarten, bis ein jeder das nächste Kapitel erleben kann.“

Passend dazu, enthält die erste Single „The In-Between“ namentliche Verweise auf einige Wegmarken von In This Moment: „Blood”, „Whore” und „Beautiful Tragedy”, um nur einige zu nennen. Zugleich entwickeln sich Marias Strophen zu einem Verzerrer-verstärkten Versprechen: „I’m gonna bring a little Hell. I’m gonna bring a little Heaven.” An anderer Stelle, in „As Above So Below“, lösen sich cineastische Orgelklänge in einem eindringlichen Flüstern auf. Über einen dramatischen 80s-Beat und Mitsing-Riffs schlägt sie einen Faustischen Pakt aus, bevor das rauschende stimmliche Crescendo in der Feststellung mündet: „What you give comes back threefold, as above, so below.“ Der verführerische Groove von „Lay Me Down” wirbelt derweil einer hypnotischen Hook entgegen, begleitet von wild um sich schlagenden Gitarren.

In This Moments Beschwörung von Queens „We Will Rock You“ kristallisiert ihre Kraft wie nie zuvor. Begleitet von einem Chor aus Femme Fatales – darunter Lzzy Hale von Halestorm und Taylor Momsen von Pretty Reckless –, haben wir es hier mit dem wohl stürmischsten aller Mother–Momente zu tun, himmelwärts getragen von einem stadiontauglichen Beat und Howorths Sechs-Saiten-Präzision. „Hunting Ground“ begrüßt einen weiteren Freund im Schoß der Familie, Joe Cotella von Ded, bevor schließlich alles im letzten Wort von „Into Dust“ kulminiert, einer letzten Katharsis.

Am Ende haucht Mother nicht nur In This Moment neues Leben ein, sondern dem gesamten Hardrock.

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