Julie Bergan

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Sie ist Norwegens neueste Pop-Ikone, ein wirbelndes Energiebündel mit einer alles überstrahlenden Stimme. Die Rede ist von der 21-jährigen Künstlerin Julie Bergan, die in ihrer Heimat bereits zum „Artist of the Year 2014“ von NRJ gekürt wurde und mit ihren Songs auf Multi-Platin-Verkäufe und über 35 Millionen Streams blicken kann.

„Ich habe ambitionierte Ziele und große Träume“, betont sie. „Ich...

Sie ist Norwegens neueste Pop-Ikone, ein wirbelndes Energiebündel mit einer alles überstrahlenden Stimme. Die Rede ist von der 21-jährigen Künstlerin Julie Bergan, die in ihrer Heimat bereits zum „Artist of the Year 2014“ von NRJ gekürt wurde und mit ihren Songs auf Multi-Platin-Verkäufe und über 35 Millionen Streams blicken kann.

„Ich habe ambitionierte Ziele und große Träume“, betont sie. „Ich will ein internationaler Star werden.“ Das sagt sich zunächst einmal leicht, doch Bergan hat  tatsächlich die Argumente, um es zu untermauern: Nachdem bereits die Singles „Younger“ und „Undressed“ Gold- und Platin-ausgezeichnet sind, legt Bergan mit ihrer aktuellen Single „All Hours“ sogar noch eine Schippe drauf: Der Song, den Bergan gemeinsam mit dem L.A.-basierten finnischen Produzenten Joonas Angeria schrieb, belegte wochenlang Platz 1 in Norwegen und hat Platin-Status. „All Hours“ ist die Art von zeitgenössischer Pop-Hmyne, die die Kraft besitzt, Landesgrenzen hinter sich zu lassen und die Charts rund um die Welt zu erobern: die mächtige Hook, der wummernde Bass und die mitschwingende Dramatik ziehen Menschen allerorten in ihren Bann.

Obschon Julie mit all diesen Erfolgen im Rücken an der Schwelle zum ganz großen Durchbruch steht, ist sie doch durch und durch mit den Füßen auf dem Boden. So versucht sie bis heute, so viele Nachrichten in ihren sozialen Medien zu beantworten, wie es ihr betriebsamer Zeitplan erlaubt. Der Grund? „Wenn ich einem Künstler, den ich wirklich sehr mag, eine Nachricht geschrieben- und eine Antwort bekommen hätte, wäre das riesig gewesen! Die Fans sind die Leute, für die ich Musik mache, also will ich auch mit ihnen in Verbindung sein.“

Diese Verbindung schlägt sich auch in ihrer Auffassung von Mode nieder. Julie strahlt den Glanz aus, den man von einem Popstar erwarten würde, zugleich ist ihre Vorliebe für Urban Street Fashion für ihre wachsende Anhängerschar nicht nur inspirierend, sondern auch erschwinglich. Ihrer Kleiderwahl liegen keine ausgefallenen Designs zugrunde, sondern vielmehr die praktischen Anforderungen ihrer Live-Performances und Video-Choreografien. „Da ich ständig energiegeladene Sachen mache, muss es einfach bequem sein, so dass ich mich darin gut bewegen kann“, lacht sie.

Julies Geschichte beginnt in Skien, einer historischen Stadt 50 Kilometer südlich von Oslo. Da ihre Eltern Musiklehrer mit einer Vorliebe für The Beatles, Michael Jackson und Chicago waren, ist es kaum überraschend, dass auch Julie davon angesteckt wurde. Als sie in der Blüte ihrer Teenager-Jahre war, hatte sie die Welt des 21st century pop längst in ihren Bann gezogen – alles von Britney Spears über Backstreet Boys bis *NSYNC –, und sie entdeckte, dass ihre Stimme ein Talent besaß, das es sich lohnte, weiterzuverfolgen.

Anfang 2013 besuchte Julie immer noch die Schule, als sie sich zeitgleich mit zwei Top-10-Hits wiederfand – ihre Debütsingle „Give A Little Something Back” und „Supernova”, ein Feature mit dem Pop-Rap-Duo Cir.Cuz. „Ich habe einerseits ein total normales Leben gelebt, andererseits passierten eine Menge großer Dinge“, erinnert sie sich. „Ich war immer noch in der Schule, aber wenn ich hinterher mit meinen Freunden nach Hause kam, lief mein Song im Radio. Es war verrückt!“

Die Schlagzahl erhöhte sich noch einmal, als Julie im selben Jahr bei Warner Bros. Records unterschrieb – „ich fühlte mich definitiv selbstsicherer, da ich nun Leute um mich hatte, die mir halfen, es auf das nächste Level zu bringen“ – und es weiterging mit den Hits. Den Anfang machte „Undressed“, eine Kollaboration mit ihrer Freundin Astrid Smeplass, begleitet von einem DIY-Musikvideo. Die größeren, gewagteren Solo-Tracks „Younger“ und „Fire“ schlugen außerdem 2014 in die Charts ein.

Als das Jahr vorüber war, hatte Julie auf der riesigen Live-Show der VG-Lista (die offiziellen norwegischen Musikcharts) vor 100.000 Menschen gespielt und war von NRJ zum „Artist of the Year“ gewählt worden. „Das war ...“ – sie zögert, offenbar immer noch überwältigt von der Erinnerung daran – „unerwartet! Ich war nominiert, also bestand durchaus die Chance. Aber ich trat gegen all diese Künstler an, die lange Karrieren hinter sich hatten, und meine begann gerade erst.“

Den Großteil des Jahres 2015 verbrachte die Sängerin mit dem Schreiben und Aufnehmen neuer Songs in Los Angeles, gemeinsam mit Joonas Angeria. Zwischendrin ergab sich sogar noch die Gelegenheit, mit einem ihrer Lieblingskünstler aus der Teenagerzeit zu arbeiten, JC Chasez von *NSYNC. Am Ende des Jahres stand “All Hours”, ein Vorgeschmack auf das kommende Debütalbum, mit dem sie ihr großes internationales Potenzial unter Beweis stellt.

„Es läuft wirklich gut und ich bin rundum zufrieden“, strahlt sie. „Ich bin in der wirklich guten Lage, dass wir eine Menge großartiges Material beisammen haben und ich bereit bin, ein Album zu machen. Ich habe zudem das Gefühl, dass ich mich auch als Songschreiberin entwickle, und das fühlt sich toll an.“

Für Julie Bergan fügen sich die Dinge auf wunderbare Weise. In Norwegen ist sie bereits eine Pop-Ikone, und vielleicht schon bald auch im Rest der Welt.

Im März ist Julie Bergan als Support von Jess Glynne live in Deutschland:

14.03.16 Hamburg, Große Freiheit 36 (verlegt aus dem Uebel & Gefährlich) (AUSVERKAUFT)
17.03.16 Berlin, PBHFCLUB (AUSVERKAUFT)
18.03.16 Köln, Live Music Hall (verlegt aus Die Kantine) (AUSVERKAUFT)
20.03.16 München, Muffathalle

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