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Alle Zeichen deuten darauf hin, dass der am 01. Juli erscheinende, neue Metronomy-Longplayer „Summer 08“ noch lange von sich Reden machen wird. Die ersten beiden Album-Vorboten „Old Skool“ und „Back Together“ generierten bereits 1,4 Millionen YouTube- und Spotify-Plays, wurden von den Medien mit Lob überschüttet und in die Playlisten von BBC Radio 1 (Annie Mac) und Beats...

Alle Zeichen deuten darauf hin, dass der am 01. Juli erscheinende, neue Metronomy-Longplayer „Summer 08“ noch lange von sich Reden machen wird. Die ersten beiden Album-Vorboten „Old Skool“ und „Back Together“ generierten bereits 1,4 Millionen YouTube- und Spotify-Plays, wurden von den Medien mit Lob überschüttet und in die Playlisten von BBC Radio 1 (Annie Mac) und Beats 1 (Zane Lowe, Julie Adenuga) aufgenommen.

Und schon folgt die nächste neue Vorab-Single des ungeduldig erwarteten Albums, die ab sofort erhältlich ist. „Night Owl“ ist der bislang unmittelbarste Track von „Summer 08“, der mit einem pulsierenden Disco-Groove überzeugt – mal entspannt, mal auf Messers Schneide – und sogleich die Stimmung einer traurigen, durch die schwüle, Londoner Sommernacht irrenden Seele einfängt. Das Video zu „Night Owl“, das in ein paar Wochen erscheint, wurde in Palm Desert, Palm Springs, unter Regie des ebenso bekannten Musikers/Regisseurs Mr. Oizo gedreht.

Auch Metronomys Klangautor Joe Mount bereitet sich aktuell wieder mit verschiedenen, kreativen Aktivitäten auf die Veröffentlichung seines neuen Werks vor. Kürzlich spielte er ein besonderes „Summer 08“-DJ-Set beim durchregneten Field Day mit neuen Tracks, exklusiven Remixen, Edits und weiterer Musik, die in Verbindung zum Kernthema des Albums steht. Das „Summer 08“-DJ-Set wird auch nochmal am 29. Juni bei der Dummy x Because-Party (im Keller des Londoner Ace Hotels in Shoreditch) sowie am 22. Oktober auf dem Simple Things Festival in Bristol zu hören sein.

Im Rahmen eines besonderen Album-Preview Events, riefen Studenten der renommierten Londoner Central St. Martins Kunstschule, unter Anleitung von Pulse Films, mehr als 20 interaktive Kunstinstallationen ins Leben, allesamt inspiriert durch das „Summer 08“-Album. Fans hatten außerdem Gelegenheit, zum ersten Mal einige Tracks des neuen Albums zu hören.

„Summer 08“ wurde in seiner Gesamtheit von Mount selbst geschrieben, eingespielt und produziert. Es führt den Multi-Instrumentalisten zurück in eine Zeit, wo Metronomy mit dem „Nights Out“-Album ihren ersten großen Durchbruch feierten – Schlüsselmomente, in denen er nicht bei seinen Lieben sein konnte und stattdessen irgendwo im Tourbus saß oder im Mittelpunkt stand.

Aus dieser Zeit stammt auch das ursprüngliche Albumkonzept, das sich, im Zuge ambitionierter Projekte wie „The English Riviera“ (nominiert für einen Mercury Prize) oder dem Motown-inspirierten „Love Letters“, immer wieder hinten anstellen musste, so jedoch heranreifen konnte.

„Irgendwann hatte ich mit den anderen Alben abgeschlossen, ebenso wie mit den Ambitionen, in noch größeren Studios aufzunehmen. Ich wollte eine Platte im Sinne von Nights Out machen, eine Platte mit derselben Naivität – 10 Tracks, einfach so, geradeheraus: ein Banger nach dem anderen, ohne wirklich darüber nachdenken zu müssen“, beschreibt Mount.

„Summer 08“ sollte eine reife, eklektische Pop-Scheibe werden, im Sinne der Klassiker von OutKast, David Bowie oder Daft Punk. Aufgenommen in den französischen Black Box Studios – abgemischt von Bob Clearmountain (Bruce Springsteen, David Bowie) und Neal Pogue (OutKast) – ist das Album aus gutem Grund das bislang gewagteste und kreativste Werk Metronomys, denn sie werden vorerst nicht mehr auf Tour gehen. „Ich möchte eine Pause vom Touren einlegen, aber trotzdem weiterhin Musik herausbringen“, so Mount. Seine zwei jungen Kinder gehen schließlich vor, fügt er hinzu.

Zu den weiteren Album-Highlights – nach „Night Owl“, „Old Skool“ und „Back Together“ – zählen die trillernde, potenzielle Festival-Hymne „Miami Logic“, die an Devos „Word Up“ erinnert, das im frühen East Coast-Hiphop zu verortende „16 Beat“, über eine Liebesaffäre zwischen einem Mann und seiner Drum Machine, oder auch der geniale Hutzug an Bowie, alias „Mick Slow“.

„Hang Me Out To Dry“, das von Erol Alkan abgemischte Duett mit dem schwedischen Superstar Robyn, zählt jedoch zu den persönlichen Favoriten des Songwriters. Ursprünglich hatte er den Track für „The English Riviera“ aufgenommen, doch erst jetzt entfaltet der Song sein volles Potenzial. Tatsächlich finden einige der Tracks auf „Summer 08“ in Demos und Loops der späten 00er Jahre ihren Ursprung. Es ist ein Album, das Metronomy in seiner Ausnahmestellung, als eine der Lieblingsbands einflussreicher Fans wie Kanye West, Tyler The Creator, Lady Gaga, Daft Punk und Josh Homme bestätigt.

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