Neu am 29. Juni: Gorillaz, David Bowie, Graham Nash und vieles mehr

News-Titelbild - Neu am 29. Juni: Gorillaz, David Bowie, Graham Nash und vieles mehr

Der heutige Veröffentlichungsfreitag spannt einen schönen Bogen von digital existierenden Künstlern der Jetztzeit bis zu den Ursprüngen der Rock- und Singer-Songwriter-Szene:

Gorillaz: The Now Now (Album)

Ihre Anfänge reichen zwanzig Jahre zurück: 1998 gründete Blur-Sänger Damon Albarn zusammen mit dem Comiczeichner (und "Tank-Girl"-Schöpfer) Jamie Hewlett die virtuelle Band Gorillaz. Die vier animierten Bandmitglieder 2-D (Gesang, Keyboards), Murdoc Niccals (Bass), Noodle (Gitarre, Keyboards) und Russel Hobbs (Drums, Percussion) haben über die Jahre ein buntes Eigenleben entwickelt – und mit ihren Alben "Gorillaz" (2001), "Demon Days" (2005), "Plastic Beach" (2010), "The Fall" (2010) und "Humanz" (2017) gewaltige Erfolge gefeiert; letzteres stieg in Deutschland bis auf Platz 3 der offiziellen Albumcharts. Mit entsprechend großer Spannung wurde das neue Werk erwartet – und ab heute ist "The Now Now" endlich überall zu haben, auch bei Amazon und iTunes.

David Bowie: Welcome To The Blackout (Live London ’78) (Doppelalbum)

Am 30. Juni und 1. Juli 1978, während seiner Tour "Isolar II", spielte er im Londoner Earl’s Court zwei Shows. Zum Glück wurde die Performance – die vor allem die Alben "Low" und "Heroes" aus dem Vorjahr im Fokus hatte, aber auch Highlights aus der frühen Karriere wie "Fame", "Ziggy Stardust", "The Jean Genie" oder "Station To Station" enthielt – von David Bowies langjährigem Produzenten Tony Visconti aufgenommen und später von Bowie selbst und David Richards gemixt. Nach der exklusiven Veröffentlichung im Rahmen des Record Store Days im April erscheint "Welcome To The Blackout (Live In London ’78)" heute erstmals als CD-Version, zu haben auch bei Amazon und iTunes.

Graham Nash: Over The Years… (Doppelalbum)

Er wurde gleich zweimal in die Rock And Roll Hall Of Fame aufgenommen, gehörte mit The Hollies zur Speerspitze der "British Invasion" und gründete anschließend die Supergroup Crosby, Stills & Nash (die sich für einige Alben und legendäre Konzerte auch immer wieder mit Neil Young zusammentat). Im Zuge seiner Europa-Tournee in diesem Sommer veröffentlicht Graham Nash jetzt etwas, das mit Fug und Recht als "Werkschau" bezeichnet werden dürfte – wenn diese Benennung nicht viel zu staubig und altbacken daherkäme für einen so vielseitigen und freigeistigen Künstler. Immerhin blickt Nash nicht nur auf über fünf Jahrzehnte erfolgreiches Musikerleben zurück, sondern tritt seit den Siebzigern auch immer wieder als politischer Aktivist in Erscheinung. "Over The Years…" gibt nun einen Überblick über sein musikalisches Schaffen auf zwei CDs – von der Single "Marrakesh Express" (1969) mit CS&N bis zu zu seinem letzten Studio-Album "This Path Tonight" (2016) – und ist überall erhältlich, auch bei Amazon und iTunes.

The Wild Feathers: Greetings from the Neon Frontier (Album)

Ricky Young (Gitarre/Gesang), Joel King (Bass/Gesang), Taylor Burns (Gitarre/Gesang) – alle drei zuvor Frontsänger in jeweils anderen Bands –, Preston Wimberly (Gitarre) und Ben Jarvis Dumas (Schlagzeug) verschmelzen Country, Blues, Folk und Rock zu einem Gewebe warmer, kosmischer Melodien mit Vintage-Wurzeln und modernen Sounds. Das selbstbetitelte Debütalbum und der Nachfolger "Lonely Is a Lifetime" schafften es beide in diverse US-Charts; 2016 veröffentlichten The Wild Feathers zudem den Mitschnitt "Live At The Ryman". Heute nun folgt Studioalbum Nummer drei: "Greetings from the Neon Frontier" gibt’s ab sofort überall, auch online, zum Beispiel bei Amazon und iTunes.

Paradise Lost: Believe In Nothing (Remixed/Remastered) (Album)

Aufgenommen in London und veröffentlicht im Januar 2001, war das achte Studioalbum der Kult-Metaller aus dem englischen Halifax lange ihr Sorgenkind; die damalige Plattenfirma hatte massiv in den kreativen Prozess eingegriffen, und Komponist und Gitarrist Gregor Mackintosh sagte sogar, das Album "existiere nicht wirklich" für ihn. Zum dreißigjährigen Bandjubiläum veröffentlichen Paradise Lost jetzt die neu gemischte und gemasterte Version von "Believe In Nothing", ergänzt um ein passenderes Artwork. Ab heute gibt’s also endlich "Believe In Nothing", wie es eigentlich gemeint ist, zum Beispiel bei Amazon und iTunes.

John Adams: Doctor Atomic (Doppelalbum)

Man schreibt das Jahr 1945 – Atomwissenschaftler starren in der Wüste von New Mexico auf Messinstrumente. Es sind letzte Vorbereitungen zu einem Ereignis, das die Welt verändern wird: Der erste Atombombentest. Was wie ein Stoff für eine Dokumentation oder ein dokumentarisches Filmdrama wirkt, war für den amerikanischen Komponisten John Adams die Vorlage für eine der bedeutendsten Opern des beginnenden 21. Jahrhunderts. "Doctor Atomic", uraufgeführt am 1. Oktober 2005 in San Francisco, erscheint heute in der Weltersteinspielung, unter Beteiligung des BBC Symphony Orchestra, der BBC Singers und der Solosänger Gerald Finley und Julia Bullock. Das Album ist auch online verfügbar, beispielsweise bei Amazon und iTunes.

Neu auf Vinyl

Neben der Veröffentlichung des Lebenswerks von Graham Nash (s.o.) erscheinen heute auch gleich zwei der Alben, die er als Supergroup zusammen mit David Crosby und Stephen Stills aufnahm, plattentellergerecht: Deren fünftes Studioalbum, "CSN", und die Nummer sieben, "Daylight Again", sind ab sofort ebenso auf Vinyl erhältlich wie folgende weitere Platten: David Bowies "In Bertolt Brecht’s Baal (2017 Remastered Version)" und Yes’ aufwendige Sechsfach-Box "The Steven Wilson Remixes". (Alle Links: Amazon.)

Kovacs: It’s the Weekend (Digitale Single)

Es braucht Stärke, Zielstrebigkeit und großes Talent, um eine Geschichte wie die ihre – voller Zurückweisungen, Entmutigungen, ehemaligen Liebhabern und abwesenden Vätern – zu einer Geschichte internationaler Erfolge zu machen. Aber nach einem Leben voller harter Schläge hat sich Kovacs, dieses Rätsel von einer kahlrasierten Sängerin, unter deren pelziger Bärenmütze sich die Stimme einer Soul-Legende versteckt, ihren eigenen Weg gebahnt. Ihr zweites Album "Cheap Smell", das im August erscheint, ist eines der offenherzigsten, aufrichtigsten und inspiriertesten Future Soul-Alben des Jahrzehnts. Vorab gibt’s heute die Downloadsingle "It’s the Weekend", zum Beispiel bei Amazon und iTunes.

Robin Resch: Guitar and a Heartbeat (Digitale Single)

2016 ging er bei "The Voice Of Germany" als 2. vom Platz; der Steirer wurde Runde für Runde vom Publikum bis ins Finale getragen – vom Nobody, der nur im Wohnzimmer sang, zum Publikumsliebling im deutschen Fernsehen. Robin Resch, der Storyteller. Ein junger Mann mit seiner Gitarre und einer charakteristischen Stimme. Jetzt ist Zeit für den talentierten Künstler, aus den Erfahrungen bei "The Voice" zu schöpfen, sich zu emanzipieren und eigenständig seinen Weg zu gehen: Auf die Debütsingle "The Great Escape" folgt heute der Downloadtrack "Guitar and a Heartbeat", zu haben zum Beispiel bei Amazon und iTunes.

Laruzo: Milli (Digitale Single)

Die Großstadt ist ein Dschungel. Man muss sich darin zu bewegen wissen, besonders in den dunklen Gassen. Dort, wo das Gesetz des Stärkeren regiert. Das Gesetz der Milli: "Ich gehe nie raus ohne meine Milli, Gedanken sind taub von der Milli, In meinem Kopf ist die Milli, Zukunft schwarz wie der Lauf meiner Milli", erzählt Laruzo in seinem Song eine packende Geschichte, getragen von einem Beat, der sommerliche Reggeaton-Rhythmen, bedrohlich zischende Trap-Hi-Hats und das erhebende Feeling alter Mafia-Streifen zusammenbringt. Mit "Milli" legt Jordan Larbie alias Laruzo seine Debüt-Single bei Warner Music vor; der Dortmunder Rapper – 1991 als Sohn einer ghanaischen Mutter und eines deutschen Vaters zur Welt gekommen – produziert seit 2009 selbstständig Musik und studierte an der deutschen Popakademie in Köln. "Milli" ist ab sofort als Downloadsingle zu haben, auch bei Amazon und iTunes.

Immortal: Mighty Ravendark (Digitale Single)

Ihr neues Album ist fast so etwas wie ein Debüt – und das nach siebenundzwanzigjähriger Bandgeschichte: "Northern Chaos Gods" ist nach neun Jahren der erste Studiolongplayer und – nach dem Ausscheiden von Sänger und Gitarrist Abbath – der erste mit Demonaz als Leadsänger. Das Magazin Powermetal ist begeistert: "'Northern Chaos Gods' ist ein bärenstarkes Comeback einer lebendigen Black-Metal-Legende … Es ist ein großes Ausrufezeichen, das sagt: Immortal sind zurück! Und erstaunlicherweise sogar stärker, als sie es zuletzt mit Abbath waren." Bevor das Album in einer Woche erscheint, gibt’s ab heute die Digitalsingle "Mighty Ravendark" als Download, zum Beispiel bei Amazon und iTunes.

Marie Bothmer: Ich dein Alles, Du mein Nichts (Dayne S Remix) (Digitale Single)

Wir alle kennen diese Geschichte: Die eine Hälfte eines Paares hat viel stärkere Gefühle als die andere. Von dieser unglücklichen Konstellation erzählt "Ich dein Alles, du mein Nichts", die aktuelle Single von Marie Bothmer, die auf YouTube bereits für sehr hohe Klickzahlen sorgen konnte. Jetzt hat sich der deutsche DJ, Produzent, Comedian, Pilot and Gitarrist Dayne S den Track vorgenommen und ihn in ein neues Gewand gehüllt. Frisch erschienen, gibt’s die Downloadsingle auch bei Amazon und iTunes.

Micar: Secrets (Extended Mix) (Digitale Single)

Vor gut einem Jahr veröffentlichte er "Burden Down", das bei Spotify bisher über 25 Millionen mal gestreamt wurde und offiziell Gold-Status in Deutschland hat; schon davor war er mit Hits wie "This Time It’s My Life", "Brothers In Arms" oder "Sleep Alone" und einer Reihe erfolgreicher Remixe kein Unbekannter mehr. Im vergangenen Februar veröffentlichte der DJ und Produzent Micar dann seinen Einstand bei Warner Music – in Form der Single "Secrets", von der heute der "Extended Remix" als Download erscheint, zu haben auch bei Amazon und iTunes.

Cash Cash: Finest Hour (feat. Abir) [Zookëper Remix/Denis First & Reznikov Remix] (Digitale Singles)

Ob "Take Me Home" (feat. Bebe Rexha) (Platin-veredelt), "All My Love" (feat. Conor Mayard) (weltweit über 80 Millionen Streams) oder "Matches" (feat. Rozes) (Nr. 1 der US-Dance-Radio-Charts): Cash Cash haben ein Händchen für erfolgreiche Kollaborationen. Im Frühjahr haben sie sich mit der aus Marokko stammenden Sängerin und Songschreiberin Abir zusammengetan, die nicht nur ihre unverwechselbaren Vocals beisteuerte, sondern auch die Lyrics schrieb zu "Finest Hour". Seit heute gibt’s den Track zum Download im "Zookëper Remix" (Amazon/iTunes) und im "Denis First & Reznikov Remix" (Amazon/iTunes).