04.12.2019

Von wegen alles "fine": Das Video zu Mike Shinodas Song zeigt die Erde nach der Katastrophe

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Nachdem Mike Shinoda kürzlich den neuen Song "fine" veröffentlichte, gibt es nun das offizielle Musikvideo zu dem Track zu sehen, den der Kalifornier zu dem russischen Scifi-Blockbuster "The Blackout" beisteuerte, der aktuell auch in unseren Kinos läuft. Unten seht ihr das Video, in dem Mike in einer futuristischen Uniform durch die düsteren Gänge einer Kommandozentrale läuft und dann vor zahlreichen Bildschirmen Platz nimmt, wo er hochgradig zerstörerische Aktionen ausführt. Damit wird Shinoda Teil der apokalyptischen Handlung des Films, dessen Szenen mit dem Video verschmelzen. Auch der Text liefert über düster brütende Beats packende Beschreibungen: "I feel a chill building up inside / Seeing the sweat filling up my eyes / Tell every friend, enemy, flesh and blood / To send out the battle cry / Everything will be just fine", heißt es in "fine" unter anderem. Zur Auflockerung der sehr düsteren Grundstimmung, die von Song und Video ausgehen, hat Mike unten einen augenzwinkernden "Director’s Cut" gepostet.

"Die angespannte und beunruhigende Atmosphäre des Films fand bei mir augenblicklich Widerhall", beschrieb Mike Shinoda zuvor, was ihn an der Zusammenarbeit mit Regisseur Egor Baranov reizte. "Ich hatte sofort eine Vorstellung, was für eine Art Song ich machen wollte".

"The Blackout" nimmt uns mit in eine Welt, in der die Kommunikation mit den meisten menschlichen Siedlungen auf der Erde zusammengebrochen ist. Nur ein kleiner Teil hat überlebt, genannt der "Lebenskreis". Ein Großteil des Kreises kam nach Russland, was Auswirkungen auf Teile der angrenzenden Länder hatte. Doch auch Russland hat neunzig Prozent seines Hoheitsgebietes und seiner Armee verloren. Eine neue Grenze ist gezogen und eine Schutzzone errichtet worden. Die ersten Aufklärungsgruppen wurden ausgesandt – und was sie vorfanden, ist schockierend. Keine Tötungen, Explosionen, Kämpfe – alle Lebewesen rund um die Zone sind schlicht gestorben. Es kommt zu wiederholten Zusammenstößen mit einem unbekannten Feind und die Armee wird mobilisiert. Militärbasen nähern sich der Zone und außerhalb ihrer Grenzen werden Angriffs- und Spähposten errichtet. Bald wird klar, dass dies nicht nur eine globale Katastrophe ist: es ist ein Angriff.