26.06.2020

Neu am 26. Juni: Bausa, Phil The Beat, Vlude und vieles mehr

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Wahrscheinlich ist es einfach Zufall, aber auffällig ist schon, dass heute gleich eine Reihe von Künstlern aus Kanada stammen:

Salvador Sobral: Alma Nuestra (Album)

Wenn der portugiesische Überraschungssieger des Eurovision Song Contest 2017 zu singen beginnt, öffnen sich alle Pforten, und man ist an die unbekümmerten Weisen eines Singvogels erinnert. Traditionen, Stilistiken, Genres lösen sich bei dem 30-Jährigen in purer Lebensfreude auf. Aber "Alma Nuestra", das neue Album von Salvador Sobral, lebt nicht nur von der Leichtigkeit, Beweglichkeit und Ausdruckskraft seiner Stimme, sondern auch von seinen drei Kompagnons, die weit mehr sind als nur Begleiter. Der kubanische Pianist Victor Zamora greift die Intentionen des Sängers kongenial auf und führt sie autark weiter. Die enge, weit über die Musik hinausgehende Freundschaft zwischen dem Sänger und dem Pianisten ist mit den Händen greifbar; ihre gemeinsame Liebe zu Jazz und sanften lateinamerikanischen Klängen ist die Basis dieses Albums – das ab sofort überall erhältlich ist.

Sheila and B. Devotion: King of the World (40th Anniversary Ultimate Edition) (Album)

Von 1977 bis 1980 existierte die Disco-Formation um die französische Sängerin Annie Chancel, die schon seit den Sechzigern nicht nur in ihrer Heimat erfolgreich war. Vierzig Jahre ist es jetzt her, dass Sheila and B. Devotion ihr Album "King of the World" veröffentlichten, das seinerzeit von den Chic-Masterminds Nile Rodgers und Bernard Edwards produziert wurde, die auch als Bassist und Gitarrist alle Tracks einspielten. Heute ist die "40th Anniversary Ultimate Edition" erschienen, die in diesem Jahr von den originalen Analog-Bändern neu gemastert wurde und unveröffentlichte Bonustracks enthält. Die Doppel-CD wie auch das farbige Vinyl sind jetzt überall zu haben.

Neu auf Vinyl

1990 veröffentlichten Die Toten Hosen ihr Album "Auf dem Kreuzzug ins Glück" und wurden damit endgültig in die erste Liga der deutschen Rockmusik – und auf Platz 1 der Charts! – katapultiert. Zum Jubiläum (dem 125., wie es auf dem Cover steht …) ist heute ein Doppelalbum erschienen, das neben der Originalplatte viel zusätzliches Material enthält. Und limitiert und nummeriert ist, nach 5000 ist Schluss! Also nicht zu lange warten, die Platte ist jetzt überall vorrätig.

Bausa: Selfmade Babylon (feat. Bozza) (Digitale Single)

Das Jahr 1989 verdient nicht nur wegen des Mauerfalls eine Markierung im Kalender, sondern auch, weil es das Geburtsjahr eines außergewöhnlichen Rappers ist: Mit seinen Skills, seiner prägnanten und charakteristischen Stimme, die ihn von so ziemlich allen anderen deutschen Rappern abhebt, und seiner Inspiriertheit durch alte Motown-Songs, Soul und Funk nimmt Bausa eine absolute Ausnahmestellung ein. Er arbeitete mit Haftbefehl, Celo & Abdi, Yasha, Sido und Miss Platnum, mit RAF Camora und Bonez MC und mit Zuna, und für seine aktuelle Single hat er sich mit Bozza zusammengetan. Ab heute ist "Selfmade Babylon" überall zu haben.

Phil The Beat: Heart to Heart (Digitale Single)

Tradition trifft Moderne: Der Song ist ursprünglich schon 35 Jahre alt, mit "Herz an Herz" hatte das NDW-Duo Paso Doble 1985 einen mittelschweren Hit. Zehn Jahre später ging er dann richtig durch die Decke, als Blümchen mit einer Eurodance-Version bis auf Platz vier der deutschen Charts kletterte und sich dort 18 Wochen lang hielt; auch in Österreich und der Schweiz war ihre Interpretation in den Top 10. Ein Vierteljahrhundert vorgespult: Produzent Phil The Beat und Jasmin Wagner lernten sich vor anderthalb Jahren auf einer Aftershow-Party kennen. "Danach haben wir uns getroffen um über musikalische Projekte zu sprechen und es hat direkt Klick gemacht", erzählt Phil. Da er mit der Musik der 90er-Jahre aufgewachsen ist, kam er irgendwann auf die Idee: Wieso nicht mit Jasmins Segen "Herz an Herz" neu aufnehmen? Gesagt, getan: Hier ist "Heart to Heart", ab sofort überall als Digitalsingle abrufbar.

Vlude: Cola Korn (Digitale Single)

"Mich reizt das Zusammenspiel von Beat, Rap und Gesang an der Schnittstelle unterschiedlicher Genres wie R’n’B, Hip-Hop und Pop", beschreibt die Wahl-Hamburgerin ihre musikalische Motivation. Die sie jahrelang als Songschreiberin für andere Künstler auslebte, bevor sie schließlich mit 26 selbst ins Scheinwerferlicht trat: Vor ziemlich genau einem Jahr veröffentlichte Vlude (was sich etwa wie "Flut" ausspricht) ihre Debütsingle "High", bei der ihr alle Puzzleteile ihres Werdegangs zugutekamen: ihre Ausbildung an klassischen Instrumenten, das technische Produktions-Know-how und ihre markant klare Stimme. Bevor sie vor gut einem halben Jahr den Song "Amazon Prime" veröffentlichte, hatte sie sich in "Zitronenscheiben + Tequila" bereits mit nächtlichen Getränken beschäftigt; ihr neuer Track geht allem Anschein nach in eine ähnliche Richtung: "Cola Korn" heißt er und ist jetzt überall verfügbar.

Bruda: Street Fighter (Digitale Single)

Choukri Gustmann war schon Ende 2018 längst kein Unbekannter mehr; als Produzent war er unter anderem für Xatars Nummer-1-Single "Baba aller Babas", SSIOs "Nullkommaneun" (beide 2015) oder Farid Bangs Debütalbum "Asphalt Massaka" (2008) verantwortlich. Vor anderthalb Jahren wagte er sich dann auch selbst als Rapper ans Mikrofon, von da an unter dem Pseudonym Bruda; "Jaja is ok" hieß seine Debütsingle, die im Dezember 2018 erschien. Seine Souveränität wie auch sein immer wieder aufflackernder Humor mit einer gesunden Portion Selbstironie rührten wohl auch daher, dass er für das RebellComedy-Ensemble diverse Male als Comedian auf der Bühne stand. Jetzt kommt neuer Output des Düsseldorfers: Ab sofort gibt’s "Street Fighter" überall im Handel.

Burna Boy: Wonderful (Digitale Single)

Im Interview mit HYPEBEAST beschrieb er seine Sicht auf die Musikgeschichte so: "Los ging’s mit afrikanischer Musik. Musik begann mit Trommeln, um eine Geburt anzukündigen, das Eintreffen des Königs oder Probleme im Land. Damit begann Musik, diese Seele wird immer darin sein. Ob du es verstehst oder nicht, es ist da, um zu dir zu sprechen." Für sein letztes Album "African Giant" wurde im vergangenen Jahr für einen Grammy® nominiert, im Musikvideo zu "Odogwu" ("Siegreicher Anführer"), seiner ersten Single des Jahres 2020, zeigte sich der Nigerianer Burna Boy als afrikanischer König. Seine neue Single ist frisch erschienen, trägt den diesmal wieder englischen Titel "Wonderful" und ist ab sofort überall zu haben.

Forest Blakk: Sideways (Digitale EP)

Der Kandier hat drei Jahre lang in Deutschland gelebt und spricht ein charmant gebrochenes Deutsch; eines seiner Lieblingswörter ist "Schnuckiputz", das ihm immer noch "gute Erinnerungen zurückbringt und mich zum Lächeln bringt". Erinnerungen, Bilder, Geschichten – darum geht es Forest Blakk auch in seinem Schaffen: "Als Künstler habe ich immer Musik geliebt, die eine Geschichte erzählen kann, mit oder ohne Worte. Ich stelle mir Sound oft in Farben vor und mich selbst als Künstler, der sie mit seinem Pinsel malt." Und seit heute gibt es ein neues "Gemälde", denn mit "Sideways" ist seine neue EP erschienen, über die Forest Blakk sagt, sie sei "eine Liebesgeschichte. Sie ist ein Zugunglück. Sie ist zwei Teile Hoffnung mit einer Seite von Verzweiflung und Liebeskummer. Es ist das lose Festhalten an einem wilden Herzen, das darum fleht, dass man an ihm festhält. 'Sideways' bin ich und es ist meine Geschichte" –und ab sofort überall erhältlich.

Cheat Codes: Heaven (Digitale Single)

Das Multi-Platin-Trio – bestehend aus Trevor Dahl, Matthew Russell und Kevin Ford – hat seit seiner Gründung in L.A. einen kometenhaften Aufstieg mit bisher über vier Milliarden Streams und Kollaborationen mit so unterschiedlichen Künstlern wie Liam Payne, Kim Petras, Fetty Wap, Demi Lovato, Little Mix, Sofia Reyes und vielen weiteren hingelegt. Mit ihrer neuen Single bringen Cheat Codes jetzt eine energiegeladene, Pop-getränkte echte Feelgood-Hymne heraus, bei der Trevors erhebender Falsettgesang über die lebhafte und eingängige Produktion fliegt. Im Text geht’s um eine neue Beziehung und die beglückende Erkenntnis, dass "the best things in life are free". "Viel zu oft suchen wir außerhalb von uns selbst und übersehen dabei die kleinen Dinge, die das Leben großartig machen", erklären die drei. Frisch erschienen, ist "Heaven" jetzt überall digital vorrätig.

grandson: Identity (Digitale Single)

Jordan Edward Benjamin ist 26, gebürtiger Amerikaner aus New Jersey, im kanadischen Toronto aufgewachsen und vor sechs Jahren nach Los Angeles gezogen, um von dort aus seine Musikerkarriere zu starten. Ende 2015 begann er, als grandson Musik zu veröffentlichen, und schon im Laufe des folgenden Jahres ging der Zähler seiner Streams raketengleich in den Millionenbereich, mit Tracks wie "Bills", "Things Change" oder "Bury Me Face Down". Vor etwa zwei Jahren veröffentlichte er beim Warner-Label Fueled by Ramen seine Debüt-EP "A Modern Tragedy Vol. 1", 2019 gefolgt von "A Modern Tragedy Vol. 2" und "A Modern Tragedy Vol. 3". Für den Chart-Hit "Blood // Water" gab’s vor einem Jahr den SOCAN Songwriting Prize, und nach einer Reihe von Kollaborationen verschifft grandson heute seine neue Single "Identity", die ab sofort überall erhältlich ist.

Jack Gray: I Got 3 (Digitale Single)

Als er 2019 seine Debüt-EP "Nights Like This" veröffentlichte, lernte die Welt einen vielseitig talentierten Künstler kennen, der einen klassischen DIY-Ansatz mit einer modernen, jungen Herangehensweise in Sachen Arrangement und Präsentation kombinierte. "Ich denke musikalisch nicht in Genres", sagt Jack Gray. "Ich habe seit meiner Jugend alles gehört, und genauso gehe ich nun auch als Songwriter an die Dinge heran." Wer seine Musik hört, versteht sofort, was er meint. Seine Songs verwischen die Grenzen zwischen Pop-Charisma, R&B-Coolness und Rock-and-Roll-Schubkraft und unterstreichen die Vierfach-Begabung des jungen Australiers als Sänger, Multi-Instrumentalist, Songwriter und Producer, kombiniert mit einem selten guten Gespür für mitreißende Hooks und emotional nachklingende Arrangements. Ein weiterer Beweis dafür ist frisch erschienen; die Single "I Got 3" gibt’s jetzt überall.

Carys: No More (Digitale Single)

Die 22-jährige Aviva Chiara Mongillo stammt aus dem kanadischen Markham, Ontario, und ist bislang vor allem als Schauspielerin (Juniper in "Workin’ Moms") in Erscheinung getreten; allerdings bewies sie als Alya Kendrick in "Backstage" auch schon ihr Gesangstalent. Im vergangenen Jahr nahm ihre Musiklaufbahn Fahrt auf, als sie – jetzt unter dem Namen Carys ("kerriss"), der im Walisischen so viel wie "Loved One" bedeutet, also geliebter Mensch – die Singles "Bad Boy" veröffentlichte und kurz darauf "Princesses Don’t Cry", das via TikTok viral ging: Über 850.000 Videos inspirierte der Song. Heute ist mit "No More" eine neue Single erschienen, die jetzt allerorten zum Download und Stream bereitsteht.

Carlie Hanson: Stealing all my Friends (Digitale Single)

Sie wurde vor zwanzig Jahren in Onalaska, Wisconsin, geboren und startete ihren Weg in die Popwelt über Social Media. Mit vierzehn begannen sie und eine Freundin Coversongs bei YouTube zu posten, mit 16 – als sie bei McDonald’s arbeitete –, hörte sie von einem Radio-Contest, bei dem es Tickets zu einem Zayn-Konzert zu gewinnen gab. Sie lud ein Video auf Instagram hoch, in dem sie Zayns Song "Pillowtalk" coverte und das seinen Weg zu einem Talentsucher fand, der Carlie Hanson nach Toronto zur Audition einlud. 2018 wurde ihre zweite Single, "Only One", schon 400.000-mal täglich gestreamt, und im Juni 2019 schließlich kam mit "Junk" die Debüt-EP über Warner Music in die Welt. Nach ihrer ersten 2020er-Single "Daze Inn" hat Carlie heute den Nachfolger "Stealing all my Friends" veröffentlicht, der jetzt überall digital verfügbar ist.