10.12.2021

"Das erste Mal, dass ich mir das eingestehe": In "IOD" thematisiert Token seine Suchtprobleme

News-Titelbild - "Das erste Mal, dass ich mir das eingestehe": In "IOD" thematisiert Token seine Suchtprobleme

"No Sucka MCs", proklamierte Token 2015 in seinem gleichnamigen Freestyle, der ihm 17-jährig den Durchbruch bescheren sollte – XXL bezeichnete den Auftritt in der bekannten US-Radiosendung "Sway in the Morning" seinerzeit als "einen der besten Freestyles des Jahres, wenn nicht sogar als einen der besten Auftritte überhaupt in Sways legendärer Show".

Sechs Jahre und 200 Millionen Video-Aufrufe später ist das in Boston geborene Doubletime-Talent eine allseits respektierte Größe im Game, dem Namen wie NBA-Superstar Damian Lillard ihre Bewunderung aussprechen (für sein Freestyle "Hi J. Cole…"). Nach seiner jüngsten Single “High Heels” mit Rico Nasty veröffentlicht Token heute seine nächste hochkarätige Kollaboration vom kommenden Debütalbum "Pink is Better", das am 14. Januar erscheint. Unten kann man einen Blick auf das Tracklisting werfen.

Die heute erscheinende Single trägt den Titel "IOD" und ist eine Kollaboration mit Lil Skies. In dem introspektiven Track behandelt Token ein sehr persönliches Thema – seine eigenen Suchtprobleme. "Es ist das erste Mal, dass ich mir das eingestehe", kommentiert er dazu. "Zu sehen, wie meine Schwester mit der Sucht kämpft, hat mir Angst gemacht, weil ich wusste, dass ich das auch hätte sein können. Das Album handelt von meinen ungesunden Gewohnheiten und den Dingen, die mich dorthin geführt haben." Zur Zusammenarbeit mit Lil Skies sagt er: "Bei Lil Skies kann man immer den Schmerz hinter dem Eingeständnis hören. Er war die perfekte Besetzung für 'IOD'." 

Zu seinem neuen Album sagt Token, es gehe "um die höchsten Höhen und die tiefsten Tiefen. Es geht darum, dass ich erkenne: egal was passiert, am Ende wird alles gut." Schon mit seinem 2018 erschienenen Mixtape "BETWEEN SOMEWHERE" feierte Token große Erfolge und erreichte u.a. Platz 4 der iTunes US Hip-Hop-Charts, im Anschluss tourte er auch durch Deutschland.