19.04.2022

In seinem neuen Track "Apartment Complex On The Eastside" findet Dylan Fraser sich gefangen in einer Wegwerfwelt

News-Titelbild - In seinem neuen Track "Apartment Complex On The Eastside" findet Dylan Fraser sich gefangen in einer Wegwerfwelt

Sir Elton John und Sam Smith sind Fan, genauso wie die Radio-DJs Jack Saunders und Zane Lowe. Der britische NME derweil schrieb: "his decade-spanning influences converge into songs that always sound expansive”. Kurzum: Seit Dylan Fraser seine Debüt-EP veröffentlicht hat, sorgt er überall, wo er hinkommt, für Begeisterung. Und das dürfte vorerst so bleiben, dank seiner euphorischen neuen Single "Apartment Complex On The Eastside". Der 20-Jährige gibt damit einen ersten Ausblick auf seine dritte EP "2030 Revolution", die am 15. Juli erscheint.

In dem transgressiven und zukunftsorientierten Track sowie dem dazugehörigen Musikvideo, das ihr euch weiter unten ansehen könnt, findet Fraser sich gefangen in einer Wegwerfwelt. "Someday I will lay beneath some new apartment complex on the Eastside / What a waste of my time / Living just to end up under concrete, clay, some bone, decay / So what the fuck am I waiting for anyway?", hadert er. "In dem Song geht es darum, das Leben und das, was wir haben, wertzuschätzen, während wir hier sind“, erklärt er. "Obwohl der Text ziemlich düster ist, habe ich das Gefühl, dass die Botschaft auf eine verdrehte Weise hoffnungsvoll ist. Ich hatte zum Zeitpunkt des Schreibens eindeutig eine existenzielle Krise – aber haben wir das nicht alle?"

Die EP "2030 Revolution" wurde erneut von Frasers Langzeit-Kollaborateur Jonah Summerfield sowie dem Ivor-Novello-Nominierten Rob Milton (Holly Humberstone, Easy Life) produziert und baut auf dem Thema von "Apartment Complex On The Eastside" auf. Der junge Schotte dokumentiert die Angst bei der Suche nach einem Sinn und bietet einen frischen Blick auf die Unsicherheiten, mit denen wir alle im modernen Leben konfrontiert sind. Zielstrebig in der Bedeutung und kühn in der Projektion, bewegt die EP sich zwischen Synth-beladenen und industriellen Klanglandschaften – ein genreübergreifender Sound, der Dylan seit seinem Durchbruch im letzten Jahr so viel Lob eingebracht hat.