NONONO

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Internationale Musik,- Fashion- und Lifestyle-Medien wie das Billboard Magazine, das Time Magazine oder Elle haben sie in diesem Jahr als vielversprechendster „Artist To Watch“ im Visier und auch TV-Late Night-Ikone Jimmy Kimmel, die Vogue, Popbytes und viele andere überschlagen sich regelrecht mit euphorischen Kritiken: Mit „Pumpin` Blood“ haben NONONO im letzten Jahr den weltweiten Sommerhit schlechthin abgeliefert. Fast eine Million...

Internationale Musik,- Fashion- und Lifestyle-Medien wie das Billboard Magazine, das Time Magazine oder Elle haben sie in diesem Jahr als vielversprechendster „Artist To Watch“ im Visier und auch TV-Late Night-Ikone Jimmy Kimmel, die Vogue, Popbytes und viele andere überschlagen sich regelrecht mit euphorischen Kritiken: Mit „Pumpin` Blood“ haben NONONO im letzten Jahr den weltweiten Sommerhit schlechthin abgeliefert. Fast eine Million Mal ging der catchy Über-Hit des schwedischen Newcomer-Trios mittlerweile über die globalen Ladentische, wurde im letzten Oktober zur „Single Of The Week“ auf den amerikanischen iTunes gekürt und enterte schließlich die Top 40 der US-Radio Charts mit steigender Tendenz. Nach ihrem aktuellen Outtake „Hungry Eyes“ legen die Electropop-Shootingstars nun ihr Longplay-Debüt „We Are Only What We Feel“ vor!

Hinter dem mysteriösen Bandnamen NONONO stecken Sängerin Stina Wäppling und das für seine Arbeit mit Icona Pop bekannte Producer-Duo Astma & Rocwell. Gegründet hat sich die Dreierformation  im Frühling 2012 in Stockholm, kurz nachdem Stina frisch von ihrem Psychologiestudium aus dem südenglischen Brighton in ihre schwedische Heimat zurückgekehrt war. Schon vor der Gründung von NONONO nahm sie regelmäßig an diversen Songwriting-Projekten Teil; mit 21 unterschrieb sie schließlich ihren ersten Publishing Deal mit Warner Chappell. Ihr Verlag war es auch, der sie in der Folgezeit mit Tobias und Michel alias Astma & Rocwell bekannt machte. Nachdem beide bereits seit mehr als zehn Jahren an gemeinsamen HipHop-Tracks geschraubt hatten, suchte das Producer-Team nach einer markanten Stimme für ein neues Projekt. Die sprichwörtliche Chemie zwischen den Dreien stimmte und schon bald erlangte Trio unter seinem ungewöhnlichen Namen NONONO lokale Bekanntheit – ein Name, der eine wichtige Philosophie für die Band verkörpert: Während man sich zeitweise in stilistische Ecken gedrückt sah, in denen man sich musikalisch nicht wirklich wohl fühlte, wurde dem Trio bewusst, endlich mit dem Nein-Sagen anfangen zu müssen: No, no, no als eigenes Befreiungs-Mantra und passender Bandname in einem!

„Wir betrachten den Namen als etwas sehr Positives“, so Stina Wäppling. „Es ist nicht verkehrt, den Mut zu haben, nein zu etwas zu sagen, was einem im Grunde seines Herzens widerstrebt. Manchmal wird es einem ziemlich negativ angekreidet, wenn man etwas ablehnt oder eine Beziehung beendet – doch im Grunde bedeutet es doch nur, den Weg für etwas Neues freizumachen!“ Auf „We Are Only What We Feel“ machen NONONO den Weg frei für ihre ganz eigene, unverbrauchte Interpretation von Electropop. Während Stina mit ihrer sexy-rauchigen Stimme für die melancholisch-angedunkelten Vocals sorgt, sind ihre beiden Jungs an den Reglern für den hymnisch-eingängigen Synthetik-Unterbau verantwortlich. Bittersüßer Urban Pop mit Ecken und Kanten, der aus dem Kontrast von Hell und Dunkel gespeist wird. Eindimensionale Popmusik alleine ist NONONO viel zu langweilig; auf ihrem Longplay-Erstling verbinden die Skandinavier Einflüsse tiefgründiger 80ies-Kultbands wie The Cure oder Depeche Mode mit modernen Clubsounds zu einem ohrwurmigen Hybridmix zwischen Melancholie und Hoffnung. „Wir folgen einfach unserem Instinkt“, erklärt Frau Wäppling. „Das spiegelt sich auch ganz deutlich im Albumtitel wider: Es ist eine Zeile aus dem Song `Down Under` – sie passt perfekt zu uns und unserer künstlerischen Herangehensweise. `We Are Only What We Feel` drückt aus, dass es im Leben nicht darum geht, was für tolle Besitztümer man hat oder was andere von einem denken – im Kern ist nur wichtig, was man fühlt und dass man selbst mit sich zufrieden ist. Das war schon immer mein Antrieb und das hat sich auch während der Aufnahmen an diesem Album herauskristallisiert. Wir wollten Songs schreiben, von denen wir absolut überzeugt waren. Auf unsere Art, ohne sich nach jemandem richten zu müssen oder auf irgendwelche Trends und Erwartungshaltungen zu schielen.“

„Ich weiß überhaupt nichts über irgendwelche Songwriting-Regeln und ich bin auch nicht zur Musikhochschule gegangen“, so Stina lächelnd weiter über das perfekt organisierte Chaos in NONONO. „Es geht bei uns mehr um ein gewisses Feeling, welches wir vermitteln wollen. Ich schreibe die Songs auch nicht bewusst; ich glaube, mein Psychologiestudium hat doch irgendwie einen großen Einfluss auf mich gehabt; man  bekommt so viele verschiedene Sichtweisen und Möglichkeiten aufgezeigt, den Blick auf die unterschiedlichen Situationen im Leben zu verarbeiten“ - angefangen bei dem überirdisch schwebenden Opener „Down Under“, das schwermütig zwischen eindringlichen Pianos und brutzelnden Synthies oszillierende „Echo“ oder der aktuellen Singlehymne „Hungry Eyes“, über das vertrackt-tribale „Johnny“ bis hin zum sehnsüchtig treibenden „Jungle“. Auf dem traurig-verhaltenen „Love“ präsentiert man sich von gefühlvollsten Seite, um das Album schließlich mit dem euphorischen „One Wish“ und der mitreißenden Smashsingle „Pumpin` Blood“ abzuschließen.

Momentan sind NONONO für den Swedish Grammy Award in den Kategorien „Best Song“ und „Best New Act“ nominiert. Im kommenden Frühling wird die Band Twenty One Pilots auf ihrer US-Tour supporten, in dessen Rahmen NONONO auch auf dem berühmten SXSW Kunst- und Musikfestival in Texas zu sehen sein werden, bevor das Trio im August auf dem legendären Lollapalooza Festival auftritt.

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