Nova Miller

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Nova Miller vermutet, dass sie womöglich in die falsche Zeit geboren wurde. Hört man ihre Musik, die New-School-Pop mit einer Vintage-Ästhetik vermischt, deren wallende Streicher und Harmonien an Bands aus den 70s wie The Mamas and The Papas erinnern, kann man der Schwedin nur recht geben.

"Ich bin einfach besessen von der ganzen Ära, der Ästhetik, allem", sagt die 19-Jährige....

Nova Miller vermutet, dass sie womöglich in die falsche Zeit geboren wurde. Hört man ihre Musik, die New-School-Pop mit einer Vintage-Ästhetik vermischt, deren wallende Streicher und Harmonien an Bands aus den 70s wie The Mamas and The Papas erinnern, kann man der Schwedin nur recht geben.

"Ich bin einfach besessen von der ganzen Ära, der Ästhetik, allem", sagt die 19-Jährige. Die für diese Zeit typischen Farbtöne inspirierten schon ihre 2018 veröffentlichte Debüt-EP, auf deren Cover sie ein eigenwilliges Kleid und eine goldgetönte Brille trägt - ein Stil, den sie "Second-Hand-Chic" nennt. "Diese Zeit war einfach so frei und experimentell", schwärmt sie.

Nova Miller geht es darum, nach Herzenslust experimentieren zu können und die wichtigste Botschaft, die sie aus der damaligen Zeit für sich gelten lässt, ist: sei frei und sei glücklich. Ihre ausdrucksstarken Pop-Hymnen behandeln Themen wie Empowerment und ermutigen dazu, sich selbst lieben zu lernen. Denn erst dann, so ist Nova überzeugt, kann man auch andere lieben.

Musik war schon immer ein wichtiger Teil im Leben von Nova Miller, deren Eltern ebenfalls Musiker waren. Nicht selten schlief sie backstage im Gitarrenkoffer ihres Vaters, später trat sie dann selbst mit auf und spielte unter anderem vor der schwedischen Kronprinzessin. Im Alter von 12 Jahren wurde sie in einem Tanzstudio in Stockholm entdeckt und verbrachte seitdem einen Großteil ihres Lebens auf der Bühne. Oftmals bekam es die Multi-Instrumentalistin in ihrem Künstleralltag mit selbstherrlichen Persönlichkeiten zu tun, die sie permanent unterschätzten. "Es war wirklich schwer, ein junges, selbstbewusstes und ehrgeiziges Mädchen zu sein. Als ich im Musikgeschäft Fuß fassen wollte, wurde ich aufgrund meines Alters und auch wegen meines selbstbewussten Auftretens ständig unterschätzt."

Doch diese Erlebnisse machten sie stärker: "Man erwartet von uns Frauen, dass wir besser sind und stets mehr leisten. Ich nehme die Herausforderung an." Inzwischen 19-jährig, sind dieser standhafte Charakter und willensstarke Ausdruck der Ausgangspunkt jedes Wortes, das sie schreibt, mit empowernden Teten, die sie über flimmernde Pop-Klänge legt.

"Ich schreibe meine Musik am liebsten zu Hause - dort fühle ich mich am wohlsten: in meinem Zimmer mit meiner Gitarre", erklärt sie über ihre Songs, in denen sie eigene Erfahrungen mit Mobbing und ihre Kämpfe mit seelischen Problemen verarbeitet. "Wenn ich in einem dunklen Loch voller Traurigkeit und Angst hocke, wende ich mich der Musik zu."

Inspiriert von anderen zeitgenössischen Künstlerinnen mit starken Stimmen wie Christina Aguilera und Ariana Grande, zieht es die selbsterklärte "alte Seele" Nova fortwährend zurück zu jenen Künstlern, die sie seit ihrer Kindheit umgeben: Ella Fitzgerald, Frank Sinatra, James Brown - und natürlich alles, was mit den 70ern zu tun hat.

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