Satyricon

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Gut fünf lange Jahre war es nach Release ihres letzten Top 5-Studiowerkes "The Age Of Nero" verdächtig still um das norwegische Extrem Metal-Duo – mit ihrer gefeierten Comeback-Show auf dem britischen Download Festival haben sich SATYRICON nun mit einem wahren Paukenschlag aus der kreativen Pause zurück gemeldet. Und nicht nur das: Mit dem schlicht "Satyricon" betitelten Album veröffentlichen die Norweger...

Gut fünf lange Jahre war es nach Release ihres letzten Top 5-Studiowerkes "The Age Of Nero" verdächtig still um das norwegische Extrem Metal-Duo – mit ihrer gefeierten Comeback-Show auf dem britischen Download Festival haben sich SATYRICON nun mit einem wahren Paukenschlag aus der kreativen Pause zurück gemeldet. Und nicht nur das: Mit dem schlicht "Satyricon" betitelten Album veröffentlichen die Norweger am 6. September auf Roadrunner Records ihr achtes Studioalbum, mit dem die Skandinavier ab Anfang November auch Deutschland betouren werden!  

Nur wenige Bands können von sich behaupten, einen auch nur annähernd großen Einfluss auf die Entwicklung der harten Musik zu besitzen, wie die norwegischen Extrem Metal-Ikonen von Satyricon. Seit Anfang der frühen 90er Jahre hat die Formation um die beiden enigmatischen Kernmitglieder, Frontmann/ Gitarrist/ Bassist Sigurd "Satyr" Wongraven und Drummer Kjetil "Frost" Haraldstad mit ihrem klirrend-spröden, stil- und genreübergreifenden Crossover-Sound zwischen Black Metal, Thrash Metal und harter Rockmusik ganze Szenen geprägt.

Satyricon konnten sich mit Longplay-Meilensteinen wie "Nemesis Divina" (1996), "Volcano" (2002) oder "Now, Diabolical" (2006) einen hervorragenden Namen als eine der wegweisendsten und progressivsten Szene-Vordenker machen, die die Grenzen zwischen extremen Metal und dem Mainstream für sich und den Rest der Welt grundlegend verschoben, erweitert und letztendlich mit "The Age Of Nero" (2008) komplett gesprengt haben. Mit "Satyricon" präsentiert man sich einmal mehr als eine der entwicklungsfähigsten, unberechenbarsten und spannendsten Größen seines Genres! Natürlich einmal mehr ganz in der Satyricon-eigenen Ästhetik weitab irgendwelcher verstaubter Metal-Klischees.  

Chefvordenker Satyr über "Satyricon" und die im Herbst anstehende Tour: "Wir sind wieder da! Sorry, dass wir so lange gebraucht haben, doch diese Zeit war einfach nötig, um ein Album wie dieses aus dem Ärmel zu schütteln. Man sollte keine Zeit damit verschwenden, dieses Album mit unseren vorherigen vergleichen zu wollen; es ist immer noch ganz klar Satyricon – immer in Bewegung, immer in der Weiterentwicklung begriffen. Diese Platte schlicht `Satyricon` zu nennen, was einfach die logischste Sache von der Welt. Noch nie zuvor haben wir ein Album geschaffen, welches den wahren Geist und die Essenz dieser Band in vergleichbarer Form einfängt! Niemals zuvor! Wir sind uns darüber im Klaren, dass es unseren Hörern eine ganze Menge abverlangt doch sie werden es lieben! Es wird langsam aber stetig wachsen – die Leute werden es nie mehr vergessen! Wir haben uns entschlossen, in Zukunft nicht mehr so extensiv wie früher zu touren – aber genau deshalb wird jede Tour und jeder Auftritt etwas ganz Besonderes sein! Dieses Album und die kommende Tour haben wir für Euch und auch für uns gemacht. Das ist unser gemeinsamer Moment!"  

Mit dem von Satyr selbst produzierten und von Adam Kasper (Queens Of The Stone Age, Soundgarden, Foo Fighters) gemixten "Satyricon" schließen die in ihrer Heimat wie Popstars gefeierten und vielfach Award-ausgezeichneten Norweger nahtlos an ihre vorherigen Erfolge an. Mit dem 2002er Output "Volcano" enterte man seinerzeit Platz 4 der norwegischen Albumcharts, kämpfte sich mit dem vier Jahre später nachgeschobenen "Now, Diabolical" auf einen sensationellen 2. Platz nach oben und konnte seinen Status mit dem letzten Werk, dem 2008 veröffentlichten Kritikerliebling "The Age Of Nero" auf einem 5. Platz bestätigen.

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