04.08.2016

Beatsteaks feat. Dirk von Lowtzow, Y’akoto, Seeed und weitere auf dem Soundtrack zu "tschick"

News-Titelbild - Beatsteaks feat. Dirk von Lowtzow, Y’akoto, Seeed und weitere auf dem Soundtrack zu "tschick"

Eines der erfolgreichsten deutschen Bücher der letzten Jahre wurde verfilmt: "tschick", Wolfgang Herrndorfs Hymne auf das Erwachsenwerden. Regie bei dem Film, der am 15.09. anläuft, führte Fatih Akin (u.a. "Soul Kitchen", "Gegen die Wand"), und auch der bereits am 9. September erscheinende Soundtrack verspricht nichts als Großartigkeit.

Es fängt schon an beim Leadtrack: Beatsteaks covern "French Disko" von Stereolab – und Dirk von Lowtzow (Tocotronic) wird für einen Song Sänger der Band. Fatih Akin dazu: "Ich bin Herrndorf-Fan, die Beatsteaks sind Herrndorf-Fans, Dirk von Lowtzow ist Herrndorf-Fan. Und jeder von uns interpretiert das Buch anders. Und hier war der Moment, anderen Künstlern einen Freiraum zu geben. Wir haben die Beatsteaks gefragt, die hatten dann die Idee, Stereolab zu covern - mit dem deutschen Text von Dirk."

Ein weitere Beitrag kommt von den Beginnern, die "Thomas Anders" beisteuern: "Der Text von 'Thomas Anders' passt wie die Faust aufs Auge!", so Akin. "Es ging ums Anderssein. Und das ist der Punkt, der mich auch an dem Roman interessiert hat, dass Tschick und Maik Außenseiter sind. Die Moral des Films ist, dass es okay ist, Außenseiter zu sein. Das ist auch die Beginner-Moral – und sicher auch die Herrndorf-Moral."  

Zu den weiteren Künstlern des Soundtracks gehören K.I.Z., Royal Blood, Bilderbuch, Richard Clayderman, Fraktus, Seeed!, Y'akoto sowie der britische Komponist Vince Pope, der die Score-Titel erschaffen hat. Ein ungewöhnliches Soundtrack-Album, das den Humor, die Geschwindigkeit und "Coming-Of-Age"-Stimmung des Films perfekt einfängt, der die Geschichte des 14-jährigen Außenseiters Maik Klingenberg erzählt, der die großen Ferien allein am Pool der elterlichen Villa in Berlin verbringt. Doch dann kreuzt Tschick auf. Tschick, eigentlich Andrej Tschichatschow, stammt aus dem tiefsten Russland, kommt aus einem der Hochhäuser in Berlin-Marzahn – und hat einen geklauten Lada dabei. Damit beginnt eine Reise ohne Karte und Kompass durch die sommerglühende ostdeutsche Provinz. Hier seht ihr den Trailer zu "tschick":