Jengi

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Wer in der letzten Zeit auf den sozialen Plattformen unterwegs war, dem ist „Bel Mercy“ von Jengi ziemlich sicher bereits untergekommen. In einem kuriosen viralen Dance-Trend beispielsweise, der durch einen Clip ausgelöst wurde, in dem ein dick in Skiklamotten eingepacktes Kind zu sehen ist, das sich auf der Terrasse einer Pistenhütte zu den Beats des Songs bewegt. Und tatsächlich kann...

Wer in der letzten Zeit auf den sozialen Plattformen unterwegs war, dem ist „Bel Mercy“ von Jengi ziemlich sicher bereits untergekommen. In einem kuriosen viralen Dance-Trend beispielsweise, der durch einen Clip ausgelöst wurde, in dem ein dick in Skiklamotten eingepacktes Kind zu sehen ist, das sich auf der Terrasse einer Pistenhütte zu den Beats des Songs bewegt. Und tatsächlich kann man sich zu dem Club-Banger des niederländischen Producers nur bewegen, denn er ist unglaublich eingängig, geht gut nach vorn und sampelt zudem ein nicht ganz unbekanntes Hip-Hop-Brett der jüngsten Jahre.

Der Hype um „Bel Mercy“ nahm seinen Anfang, nachdem ein Snippet des Tracks in einem Beatport-TikTok zu hören war, das daraufhin überall gerippt und geteilt wurde, sich auf 65 Millionen Views, 6 Millionen Likes und 5000 Creations auf TikTok und über 7 Millionen Instagram Reel-Views zum Star in den Online-Sphäre katapultierte und bald daraufhin auch in den Clubs, wo Größen wie Diplo und Sam Divine den Track regelmäßig spielten, sowie in der Sendung von Arielle Free und Danny Howard bei  BBC Radio 1. Nun ist „Bel Mercy“ endlich offiziell überall erhältlich.

Wie Jengi berichtet, ist es ausgerechnet einem ziemlich unschönen Erlebnis in Deutschland zu verdanken, dass „Bel Mercy“ zustande kam: „Ich war auf einem Kurztrip in Berlin und mein Laptop wurde geklaut. Sämtliche Musik, die ich zuletzt gemacht hatte, war futsch. ‚Bel Mercy‘ war dann einer der ersten Tracks, die ich nach meiner Rückkehr nach Hause produzierte. Zusammen mit weiteren Songs ergeben sie eine EP, die den Titel ‚Berlin Trauma‘ trägt. Ich habe noch nie auf so instinktive und natürliche Weise gemacht wie nach diesem schlechten Erlebnis. Am Ende bin ich sogar ein bisschen dankbar, dass mein Laptop gestohlen wurde.“

Jan Theo Berendsen alias Jengi veröffentlichte seine Debütsingle „Bru“ und die dazugehörige EP „Colors“ 2017 und hat sich seitdem mit weiteren Releases einen Namen in der Clubkultur gemacht, u.a. durch seine Zusammenarbeit mit FS Green und LEYO für das Rework der „House of Pablo Pack“-EP. Nach seinem Auftritt beim ADE im Oktober tourte er in den jüngsten Wochen durch die EU und ist aktuell u.a. in Asien unterwegs. Mit „Bel Mercy” lässt er pünktlich zum Jahresausklang eine starke Visitenkarte für 2023 da.

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