13.08.2021

Provinz, JEREMIAS und MAJAN machen "Liebe zu dritt" und legen eine großartige Sommerhymne vor

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Doch, man darf in diesem Zusammenhang durchaus von einer Newcomer-Star-Kollaboration sprechen. Sperriges Wort aus drei Teilen, aber schließlich geht es ja hier auch um drei Artists: Provinz. JEREMIAS. MAJAN. Alle drei sorgten in den letzten Monaten mit ihren Debütalben für reichlich Furore in der deutschen Musiklandschaft – Provinz mit „Wir bauten uns Amerika“ (#4 der Charts), die Disco-Pop-Kollegen JEREMIAS mit „Golden Hour“ (#9) und Rapper Majan mit „Skits“ (#13).

Nachdem Provinz den Jungs von JEREMIAS und MAJAN in den jüngsten Jahren wiederholt zu unterschiedlichen Anlässen begegnet waren, entstand die Idee zu einer Zusammenarbeit: „Wir alle machen eigene Musik in einem ähnlichen Bereich und daher war die Idee, mit dem Einen oder den Anderen Musik zu machen, schon länger da“, berichtet Frontmann Vincent. Tatsächlich trafen sich Provinz sogar bereits separat mit JEREMIAS und Majan für Sessions, aus denen aber keine konkreten Songs entstanden. Da hatte Vincent die zündende Idee: wieso nicht einfach mit beiden gleichzeitig im Studio verabreden und schauen, was dabei herauskommt?

Es ist etwas Großartiges dabei herausgekommen. „Liebe zu dritt“ nennt sich der Titel der Zusammenarbeit – eine Sommerhymne, in der es um all das geht, was diese Zeit des Jahres so besonders macht. In den Worten von JEREMIAS-Sänger Jeremias: „Es geht um Glücksgefühle, die durch den Sommer ausgelöst werden. Ums Feiern und Zelebrieren, um die Wärme und Euphorie“. Im Text klingt das dann beispielsweise so: „Freier Himmel / Zieh‘n wir uns aus / Trägst keine Kleidung / Wenn du sie nicht mehr brauchst / Gib mir bisschen Zärtlichkeit / Bisschen Sommer / War schwer, wird leicht / Wir gehen in Schatten / Denn es ist zu heiß / Lippen wollen was sagen / Sie schmecken nach Eis“.

„Liebe zu dritt“ ist ein überschwänglicher Song, der von der ersten bis zur letzten Sekunde Spaß macht und klingt wie ein spontaner Ausflug, der sich in der Rückschau als einer der besten Tage des Jahres herausstellen wird. Genauso ungezwungen wie er klingt, entstand der Song im Studio auch, als die Künstler erstmals allesamt in einem Raum zusammenfanden: „Die erste Session bei Kilian [Wilke] im Studio basierte alleine auf der Zeile ‚Du und ich und der Sommer, wir machen Liebe zu dritt‘, was wir witzig fanden, da es auch auf die drei Bands bezogen werden kann, die zusammen einen Song machen“, schildert Vincent. „Der Rest lief super schnell und intuitiv ab… alle waren absolut im Tunnel.“

„Erste Studiosession überhaupt in der Konstellation erwies sich als mühelos und feuchtfröhlich. Vincent mit der Hook und Jerry an den Keys. 2 echte Götter“, schwärmt auch MAJAN von der Zusammenarbeit. Die finale Version entstand anschließend bei einer zweiten Session in zusätzlicher Kooperation mit Tim Tautorat (u.a. Jeremias, AMK, Faber), inzwischen längst so etwas wie der Haus- und Hofproduzent von Provinz.

Im offiziellen Musikvideo nehmen uns Provinz, JEREMIAS und MAJAN mit durch ihren perfekten Sommertag, gekrönt von einem gemeinsamen Live-Auftritt mit dem Song. Und dieser ist nicht etwa inszeniert, sondern fand tatsächlich statt, denn wie Besucher des Picknick-Konzertes in Köln Ende Juli wissen, überraschten Provinz die Anwesenden mit den Special Guests JEREMIAS und MAJAN und der gemeinsamen Live-Premiere mit „Liebe zu dritt“. Die Idee kam den Beteiligten „super spontan“, wie Vincent berichtet. „Wir hatten am Tag davor das Video gedreht und es gab auch schon vorher die Idee, den Song bei dem Konzert live zu performen. Aber alle waren davor auf Tour und unterwegs und uns hat die Zeit gefehlt, alles vorzubereiten. Als dann jedoch beim Soundcheck die akustische Version gut funktioniert hat, haben wir entschieden, dass durchzuziehen.“ Mit Erfolg: „Köln war witzig, weil alle ausgetickt sind, der Vibe war schön und ansteckend“, so Jeremias.

Wer weiß, vielleicht ist „Liebe zu dritt“ der Startschuss für weitere Kollaborationen zwischen den Jungs – für die anderen drei Jahreszeiten können wir schließlich auch noch gute Songs gebrauchen!