16.09.2021

"You Was Born To Die", macht Adia Victoria sich (und uns) in ihrem neuen Song klar

News-Titelbild - "You Was Born To Die", macht Adia Victoria sich (und uns) in ihrem neuen Song klar

Einen Tag vor der Veröffentlichung ihres neuen Albums "A Southern Gothic" gibt Adia Victoria mit dem Track "You Was Born To Die" einen Vorgeschmack auf das kommende Werk. Der Song ist eine Neuinterpretation des gleichnamigen Blues-Klassikers aus dem Jahr 1933 und hat Jason Isbell, Margo Price und Kyshona Armstrong als Gäste an Bord. Alle Künstler:innen wirken auch im offiziellen Musikvideo mit, das unten angesehen werden kann.

"Im letzten Jahr haben mich die Lektionen, die ich auf meinem Spaziergang durch den Blues gelernt habe – das Geschäft mit der Liebe, den Lügen, dem Verlust und dem spektakulären Tod –, wie eine Rüstung umgeben", kommentiert Adia Victoria. "In einer Gesellschaft, die den Tod so sehr ins Unausgesprochene zu verdrängen versucht, gab mir der Blues die Möglichkeit, dem Tod ins Gesicht zu tanzen und ihren vollen Namen zu singen. 'You Was Born To Die' ist eine Feier der Vergänglichkeit aller Spuren, die wir vergeblich in dieser Welt zu hinterlassen hoffen. Wie jeder Blues, der seinen Namen verdient, ist es eine Einladung, abseits zu stehen und schief auf eine lächerlich gewordene Welt zurückzustarren."

Das neue Album "A Southern Gothic" von Adia Victoria wurde von T Bone Burnett exekutiv-produziert und folgt auf das 2019 veröffentlichte, von Aaron Dessner (The National) produzierte "Silences“. Auf ihrem dritten Werk setzt die in Nashville beheimatete Künstlerin ihre künstlerische Auseinandersetzung mit den Konflikten der amerikanischen Südstaaten fort, die bis heute auf beunruhigende Weise nachhallen. Seine Spannung bezieht das Album auch aus unterschiedlichsten Formen der klanglichen Gegenüberstellung. Es ist zu gleichen Teilen historische Montage und moderne Prophezeiung, Dunkelheit und Licht, Liebe und Hass. Die 14 Tracks sind die musikalische Verkörperung der Beziehung, die so viele Menschen – insbesondere schwarze Frauen – zum Süden haben.