Royal Blood

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Royal Blood haben ihr neues Album "Typhoons" veröffentlicht. Das dritte Werk der Band aus dem britischen Brighton hat das Zeug, zum prägenden Rockalbum des Jahres 2021 zu werden, wie schon die vier vorab veröffentlichten Singles ("Trouble's Coming", "Typhoons", "Limbo" und "Boilermaker") andeuteten: drei aufeinanderfolgende "Hottest Records"-Einstufungen bei Annie Mac (BBC Radio 1), weitere 50 Millionen Streams und das massivste Airplay...

Royal Blood haben ihr neues Album "Typhoons" veröffentlicht. Das dritte Werk der Band aus dem britischen Brighton hat das Zeug, zum prägenden Rockalbum des Jahres 2021 zu werden, wie schon die vier vorab veröffentlichten Singles ("Trouble's Coming", "Typhoons", "Limbo" und "Boilermaker") andeuteten: drei aufeinanderfolgende "Hottest Records"-Einstufungen bei Annie Mac (BBC Radio 1), weitere 50 Millionen Streams und das massivste Airplay ihrer Karriere in Nordamerika sprechen eine deutliche Sprache.

Als Mike Kerr und Ben Thatcher sich zusammensetzten, um über die Aufnahme eines neuen Albums zu sprechen, wussten sie, was sie erreichen wollten. Es sollte eine bewusste Rückkehr zu ihren Wurzeln sein, zu jener Zeit, als sie Musik machten, die von Daft Punk, Justice und Philippe Zdar von Cassius beeinflusst war. Dies verlangte nach einem dazu passenden Back-to-Basics-Ansatz, ähnlich jenem, der ihr selbstbetiteltes Debütalbum so packend, instinktiv und originell gemacht hatte.

Neben den bereits bekannten Singles katapultiert sich das Album in ebenso atem- wie kompromissloser Manier in unsere Ohren, etwa mit den wilden, metallischen Gooves von "Who Needs Friends". In "Million & One" unterstreichen Royal Blood durch den Einsatz von Vocoder-Gesang erneut ihr Spektrum an frisches Einflüssen, "Mad Visions" beschwört Vergleiche mit einem einen hyper-aggressiven Prince herauf. Am Ende wartet eine letzte Überraschung in Form der schlichten Piano-Ballade "All We Have Is Now", einer verletzlichen und offenherzigen Erinnerung daran, im Moment zu leben.

Die unverstellten Gefühle des Songs bescheren dem Album ein erlösendes Finale. Ob direkt oder in Anspielungen: das Album erkundet die Kehrseiten des Erfolges, den Royal Blood erlebten - eine Folge der Erkenntnis, dass sich Erfolg als wesentlich komplizierter erweist, als es erscheint, und die Zeit für einen frischen Blick auf die Dinge ein kostbares Gut ist, das immer flüchtiger wird. Die Situation rief nach Besinnung und Veränderung, was Kerr in Las Vegas in Angriff nahm. Er leerte einen Espresso Martini und erklärte ihn zu seinem letzten Drink. Und es sollte nicht lange dauern, bis er herausfand, dass seine neugefundene Klarheit eine positive Auswirkung auf seine Kreativität und sein gesamtes Leben hatte.

Dieser neue Ansatz manifestierte sich in der Entscheidung des Duos, den Großteil von "Typhoons" selbst zu produzieren. "Boilermaker" wurde von Queens of the Stone Age-Frontmann Josh Homme produziert ¬- beide Bands lernten einander kennen, als Royal Blood sie auf einer gewaltigen Nordamerikatour supporteten. Der mehrfache Grammy-Gewinner Paul Epworth produzierte derweil "Who Needs Friends" und steuerte zusätzliche Produktion zu "Trouble's Coming" bei.

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