30.09.2021

Ihre neuen Songs "Panic Attacks in Paradise" & "Maggots" schrieb Ashnikko, als sie in einem tiefen Loch kauerte

News-Titelbild - Ihre neuen Songs "Panic Attacks in Paradise" & "Maggots" schrieb Ashnikko, als sie in einem tiefen Loch kauerte

Nachdem Ashnikko Anfang September durch ihre Kollaboration mit Lady Gaga für den Song "Plastic Doll” vom Remix-Album "Dawn of Chromatica" von sich reden machte, meldet sich die Sängerin und Rapperin mit gleich zwei eigenen neuen eigenen Songs zurück, "Panic Attacks in Paradise" und "Maggots". Zu "Panic Attacks in Paradise" gibt es zudem ein offizielles Musikvideo, das unten angesehen werden kann.

In ihren neuen Songs nimmt uns Ashnikko mit auf eine Reise in die Tiefen ihrer Gedankenwelt. "'Panic Attacks in Paradise" beschäftigt sich mit der Frage, wieso man innerlich leidet, obwohl man doch eigentlich gerade seinen Traum lebt, in "Maggots" hüllt sich die Pop-Agitatorin in eine emotionale Schutzkleidung und macht sich bereit, gegen ihre Ängste ins Feld zu ziehen. Beide Songs entspringen einer ähnlichen, düsteren Grundstimmung, gelangen jedoch zu einer unterschiedlichen Auflösung der Situation.

Ashnikko kommentiert: "Ich schrieb ‘panic attacks in paradise‘ und ‚maggots‘ zu einer Zeit, als ich mich sehr niedergeschlagen fühlte. Ich kauerte an einem widerlichen, gärenden Ort, an dem schon das Zähneputzen oder Aufstehen aus dem Bett ein unglaublicher Angang war. PAIP handelt davon, wie ich mir selbst zu der Zeit auf die Nerven ging. Eigentlich war alles gut: ich war gesund und meine Karriere lief großartig. Ich war in einem metaphorischen ‚Paradies‘, doch leider hatte meine Gehirnchemie andere Pläne. Ich litt derartig, konnte aber nicht benennen, woran. Ich war eine einzige Zumutung, völlig besessen von meinem eigenen Schmerz. Ich führte ihn spazieren wie einen tollwütigen Hund, der jeden biss, der mir zu nahe kam. So weich und verzweifelt PAIP bei all dem ist, ist 'Maggots‘ der pure Zorn. Ich errichte einen elektrischen Schutzschild um mich und warne jeden davor, ihn zu durchbrechen. Ich beschließe, dass es mein Leben ein ganzes Stück leichter macht, wenn ich ein wenig schurkisch bin. Lieber bin ich eine wütende Schlampe, als mich für meine Freundlichkeit von den Leuten ausnutzen zu lassen. Ich werde mir jeden Parasiten schnappen, der sich in mein Fleisch gräbt, und ihn unter meinen Stiefelsohlen zermalmen.“

Im Dezember wird Ashnikko den britischen Teil ihrer ausverkauften Headline-Tournee beginnen, die mit zwei Abenden im Londoner O2 Kentish Town startet und sie in der Folge nach Manchester, Dublin und Glasgow führt.