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Für grandson ist Musik mehr als eine Kunstform. Es ist seine Art, die endlosen Ängste, Sorgen, Erleuchtungen und Fragen, die in seinem Kopf herumschwirren und mit der überwältigenden Verantwortung belastet sind, „das Richtige zu tun“, zu kommunizieren. Versteckt hinter dem Pseudonym grandson hat der Singer/Songwriter Jordan Benjamin für Millionen von Fans, die er liebevoll als seine „grandkids“ bezeichnet, genau den...

Für grandson ist Musik mehr als eine Kunstform. Es ist seine Art, die endlosen Ängste, Sorgen, Erleuchtungen und Fragen, die in seinem Kopf herumschwirren und mit der überwältigenden Verantwortung belastet sind, „das Richtige zu tun“, zu kommunizieren. Versteckt hinter dem Pseudonym grandson hat der Singer/Songwriter Jordan Benjamin für Millionen von Fans, die er liebevoll als seine „grandkids“ bezeichnet, genau den richtigen Ton gefunden.

Der in den USA geborene und im kanadischen Toronto aufgewachsene grandson lebt mittlerweile seit sechs Jahren in Los Angeles – seit das Video seiner allerersten Performance entdeckt wurde.  Er wuchs in einem progressiven und musikalischen Haushalt auf, stark beeinflusst von den unkonventionellen Ansichten seiner älteren Schwestern und den künstlerischen Bemühungen seiner Eltern. Da er von A Tribe Called Quest bis zu Bill Withers alles hörte, ist grandsons Musik eine Mischung aus Rock'n'Roll, Hip Hop und elektronischer Musik, mit der er die heutige Rockmusik „neu kontextualisieren“ will.

Dieser nonkonforme Sound, den grandson als „kathartisch, konfrontativ und ein wenig verwirrend“ beschreibt, ist eine direkte Projektion des anhaltenden inneren Konflikts mit seiner Identität. Diese Verwundbarkeit hat ihm eine treue und globale Fangemeinde beschert und seine Beziehung zu seinen Fans leitet viele künstlerische Entscheidungen: „Ich erinnere mich, wie ich einige der ersten grandkids getroffen und erkannt habe, wie viele Menschen sich darauf verlassen, durch Musik verstanden zu werden – genau wie ich.“

grandsons Aktivismus lebt aber auch außerhalb seiner Musik, und zwar ist er Gründer des „XX Resistance Fund“, eine Wohltätigkeitsorganisation, die „die Stimmen von Aktivisten unterstützt, die sonst möglicherweise keine so große Plattform hätten“. Die Organisation hat in der Vergangenheit bereits Zehntausende von Dollar gesammelt und damit das Bewusstsein für Themen wie Waffengewalt geschärft. grandson hat sich zuletzt mit Defeat By Tweet zusammengetan und arbeitet hauptsächlich mit an den Rand gedrängten Communities in Swing-Staaten, was in Hinblick auf die anstehenden US-Präsidentschaftswahlen eine wichtige Aufgabe ist.

grandsons kommerziell erfolgreichste Single „Blood // Water“ (2017), kommt aktuell auf über 182 Millionen Spotify-Streams, hat Platin-Status in Kanada und Gold in den USA. Anschließend veröffentlichte er die Modern Tragedy EP-Trilogie (2018-2019) und kollaborierte mit Künstlern wie Dillon Francis, K.Flay, KennyHoopla und Oliver Tree.

Jetzt ist grandson bereit, sein Debütalbum Death of an Optimist zu veröffentlichen. „Es wurde unter Tränen geschrieben und vor Wut und Angst zitternd aufgenommen." Dieses Werk verbindet persönliche Ängste mit politischen Realitäten. „Ich habe eine Weile versucht, diese Spannung zwischen meiner Hoffnung auf die Zukunft und den Herausforderungen, vor denen wir stehen, zu artikulieren.“ Als Protagonist erkundet grandson gleichzeitig den dunklen Unterbauch seines unerbittlichen Optimismus für Veränderungen, indem er einen Antagonisten namens X erschafft.

Die Veröffentlichung war stets für 2020 geplant, doch die große Unsicherheit, die durch die globale Pandemie hervorgerufen wurde, bestärkte grandson noch darin, dass genau jetzt der richtige Zeitpunkt ist. „Mein Ziel war es immer, die Aufmerksamkeit von mir auf das Publikum zu lenken und zu erkennen, dass in dir dieser Erzähler existiert." Als ehrgeiziges Projekt angelegt, folgt das Album einer subtilen A-Seite/B-Seite-Struktur mit insgesamt zwölf Tracks, die die unterschiedlichen Weltansichten von grandson und X aufzeigen.

Auf DOAO vermittelt grandson eine überwältigende Dringlichkeit, etwas zu tun. „Nach dem schwersten Jahr unseres Lebens ist es Zeit, sich dem Spiegelbild zu stellen, das uns anstarrt, denn nur so können wir wissen, wer wir wirklich sind.“ Eine konfliktreiche Seele der genauen Prüfung zu unterstellen, hat den Vorteil, dass man nicht vorgibt, was richtig oder falsch ist. Es zeigt bloß, dass wir alle im gleichen Boot sitzen.

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