Ofenbach

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Mit ihren gerade einmal 23 Jahren gehören die beiden Pariser zur Speerspitze des wachsenden Deep-House-Trends, doch mit Electro hört es bei ihnen längst nicht auf, vielmehr ist ihr Sound auch von Rock- und Folkeinflüssen geprägt. Zu hören war dies beispielsweise in „Be Mine“, das mit mehr als 250 Millionen Streams rund um die Welt die Charts eroberte (Platin in Deutschland),...

Mit ihren gerade einmal 23 Jahren gehören die beiden Pariser zur Speerspitze des wachsenden Deep-House-Trends, doch mit Electro hört es bei ihnen längst nicht auf, vielmehr ist ihr Sound auch von Rock- und Folkeinflüssen geprägt. Zu hören war dies beispielsweise in „Be Mine“, das mit mehr als 250 Millionen Streams rund um die Welt die Charts eroberte (Platin in Deutschland), flankiert von mehr als 100 Millionen Views für das spaßige, sexy Video, kurz gesagt: ein absoluter Hit. 

Bei all dem haben César und Dorian ihre Füße jedoch immer noch fest auf dem Boden. Der Erste ist ein klassisch ausgebildeter Pianist und Drummer in seiner Freizeit, der Zweite ist ein Sänger und Gitarrist. Sie kommen beide aus Paris, leben nur 100 Meter voneinander entfernt ... ganz so wie am Tag, als sie sich kennenlernten, im Alter von elf Jahren in den Fluren ihrer Schule. Während einer Feuerübung waren die Schüler aufgefordert, sich in Zweierreihen aufzustellen und – richtig geraten: César und Dorian wurden nebeneinandergestellt und verbrachten den Rest der Übung damit, herumzuflachsen. Wenig später waren sie unzertrennlich.

Im Alter von 13 Jahren gründeten sie ihre erste Rockband, spielten auf Musikfestivals in Bars und probten in Césars Keller. Im Gymnasium spielte Dorian Gitarre in einer Popband, während César mit klassischer Musik befasst war, namentlich Operngesang und Piano. Im Alter von 16 Jahren taten sie sich dann in einer anderen Popband erneut zusammen, und einige Konzerte später begannen sie, sich dem Komponieren, stilistischen Erkundungen und sogar Studioaufnahmen zuzuwenden. Fasziniert beobachteten César und Dorian die Arbeit des Tontechnikers.

Nach dem Gymnasium entwickelten sich die Mitglieder der Band in unterschiedliche Richtungen weiter, doch die beiden Freunde machten beharrlich weiter. Beide an der Filmschule eingeschrieben, lernten sie, mit Synthie-Pads und Beats zu jonglieren. Besonders fasziniert waren sie von Deep House und dabei im Besonderen Robin Schulz, Bakermat, The Avenger und Petit Biscuit, darüber hinaus bewunderten sie natürlich den „French Touch“, der in ihrer Jugend so prägend war: Daft Punk, Stardust, Etienne de Crécy, Ed Banger, Cassius, Justice, Kavinsky. Ihr Ziel: Teil eines French Touch 2 zu sein! Nach diversen Mixen für Pariser Underground-Bars fand das Duo endlich einen Namen für sich: Ofenbach, inspiriert von einer von Césars Partituren, während er am Piano saß... Ein Weg, dieser Musik seine Ehre zu erweisen, ohne sie zu plagiieren.

Nachdem sie Remixe für die Künstler Bob Sinclar und Hyphen Hypen angefertigt hatten, machten sich die beiden Gedanken darüber, in welche Richtung sie mit ihrer Musik gehen wollten. Es sollte eine Spielart von Deep House gemischt mit den Einflüssen aus ihrer Jugend sein, von Rolling Stones über Led Zeppelin, Supertramp bis zu Neil Young. Nach dem Post-Rock-Revival der frühen 2000er-Jahre, mit Künstlern wie The Libertines, Arctic Monkeys und The Strokes, wollten César und Dorian diese Energie kanalisieren – aufregend und rau zugleich – und sie auf das Grundmotiv Verführung fokussieren.

Das Ergebnis war „Be Mine“, eine Mischung aus 70s-Rock und zeitgenössischem Electro, in dem das Duo echte Orgel- und Gitarren-Samples verwendete, gepaart mit dem Sound eines Kontrabasses, über den ein Verzerrer gelegt wurde. Nur weil Ofenbach die Crowds in den Clubs zum Tanzen bringen, verzichten César und Dorian dabei noch lange nicht auf ihre Bikerjacken und den Rock’n’Roll-Look. Und der Song, dem sie nacheifern? „Start Me Up“ von den Stones! Kein Zweifel: für Ofenbach geht es gerade erst so richtig los.

Nachdem sie mit dem amerikanischen Songwriter Nick Waterhouse für den wunderbaren Retro-Track „Katchi“ kollaborierten (Gold-Status in Deutschland, der sechstmeistgespielte Song im europäischen Airplay und für die Dauer von drei Monaten der weltweit meistgespielte Dance-Titel bei Shazam), taten sie sich mit Lack Of Afro für einen ungebremsten Party-Tribut zusammen, der ebenso hieß, „PARTY“.

Nun schicken Ofenbach ihren neuesten Track ins Rennen: „Paradise“, für das sie mit Benjamin Ingrosso zusammenarbeiteten. Der Songwriter aus Stockholm, der für Schweden beim diesjährigen Eurovision Song Contest antrat, hat in den vergangenen Jahren mit einer Reihe bekannter Produzenten kollaboriert: Fernando Garibay (Lady Gaga, Sia), OMEGA (Jason Derulo, Daya) Jake Torrey (Chainsmokers, Galantis) und Andrew Dawson (Kanye West, Borns).

Ofenbach kommentieren: „’Paradise’ hat einen Vintage-Sound, getragen von Electro-Rock-Einflüssen. Wir schrieben den Track nach einer Reise nach Los Angeles, die uns nachhaltig inspirierte und den Wunsch in uns aufkommen ließ, das Sommerfeeling weiterzutragen. Wir finden den lautmalerischen Charakter des Refrains toll und können es kaum erwarten, ihn live vor unserem Publikum zu singen! Wir öffnen uns verstärkt Pop-Sounds und verbreitern unsere Herangehensweise an elektronische Komposition, behalten dabei aber stets unsere Liebe zur Rockmusik im Hinterkopf.“

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