Wilhelmine

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Manchmal ist es nötig, einfach mal danke zu sagen. Danke für all das, was ein anderer Mensch für uns getan hat. Wilhelmine tut das mit ihrem neuen Song „mein Bestes“. „Du bekamst alles von mir mit / Mein erstes Wort, meinen ersten Schritt“, singt sie zu einer leisen Gitarre und einem sanften programmiertem Beat. Aber es ist nicht alles so...

Manchmal ist es nötig, einfach mal danke zu sagen. Danke für all das, was ein anderer Mensch für uns getan hat. Wilhelmine tut das mit ihrem neuen Song „mein Bestes“. „Du bekamst alles von mir mit / Mein erstes Wort, meinen ersten Schritt“, singt sie zu einer leisen Gitarre und einem sanften programmiertem Beat. Aber es ist nicht alles so eindeutig, wie es im ersten Moment scheint. „Und auch wenn ich Dir nicht gehöre / Können wir ja so tun als ob“, heißt es im Pre-Chorus, bevor warme Synthies einsetzen und Wilhelmine im Refrain beschließt: „Und all mein Bestes hab ich von dir / Und all mein Stärkstes hab ich von dir.“

„Das Ankommen bei einem Menschen, das zuhause-Gefühl. All das steckt in diesem Lied. Die Liebe und Dankbarkeit zu einer Person, die mich großgezogen hat, obwohl ich nicht ihre leibliche Tochter bin“, sagt Wilhelmine über „mein Bestes“. „So wenig zu einem Lied musste ich vermutlich noch nie sagen, außer dass es mir eins der wichtigsten ist, die ich je geschrieben habe. Bisher gab es keinen richtigen Zeitpunkt für dieses Lied, jetzt ist er gekommen. Hier ist: mein Bestes. Fliegfliegflieg.“

Mit „mein Bestes“ unterstreicht Wilhelmine einmal mehr, was ihre Songs so besonders macht: Sie sind beeindruckend ehrlich, ganz nah an ihr dran und damit gleichzeitig unheimlich mutig. So machte Wilhelmine, die in einem besetzten Haus in Berlin-Kreuzberg und im Wendland aufgewachsen ist, in ihrer ersten Single „meine Liebe“ ihr Coming Out zum Thema. Seitdem hat sie „mit einem Scheinwerfer in alle Richtungen geleuchtet und geschaut, was wirklich hinter den Dingen steckt“, wie sie anlässlich ihrer 2020 veröffentlichten Debüt-EP „komm wie du bist“ kommentierte.

Nach den Singles „besonders“, „an all diesen Tagen“, „schwarzer Renault“ und „ich gehör wieder mir“ hat Wilhelmine letzte Woche mit „sicher“ einen weiteren Vorboten auf ihr Debütalbum „Wind“ veröffentlicht. Das bewegende Abschiedslied handelt von einem Menschen, der ihr enorm wichtig war und plötzlich genommen wurde. Auf „Wind“ benutzt Wilhelmine das gleichnamige Element als Metapher für die raschen Veränderungen in ihrem Leben. Sie singt in den Songs „über Angst, über Nähe, übers neu sortieren, übers mutig sein, Dinge so anzunehmen, wie sie zu mir kommen. Wie der Wind sie bringt und wieder nimmt.“

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