Neu am 12. März: Disarstar, Christopher, Ali Gatie, Joshua Bassett und vieles mehr

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Rap, Rock, Punk, Funk, Jazz und nicht zuletzt auch Pop – die Buntheit der heutigen Veröffentlichungen schafft ein schönes Gegengewicht zum feuchtgrauen Schmuddelwetter außerhalb der Fensterscheiben:

Disarstar: Deutscher Oktober (Album)

Er vebindet Straße mit linker Theorie, Wortmacht mit Pop, Attacke und Systemkritik: Inmitten einer weltweiten Pandemie fand der Hamburger Kraft und Worte für sein bislang pointiertestes und bestes Album. Die klassische Rap-Erzählung geht ja so: Underdog schlägt sich irgendwie auf der Straße durch und sehnt sich nach Geld, Frauen, Autos, Bling-Bling. Hip-Hop als einziges Ticket aus dem Ghetto, sozusagen. Auch Disarstar scheint eine typische Street-Rap-Biografie hinter sich zu haben: Als Teenager kam er eine Weile ins Heim, lebte dann alleine auf St. Pauli, hatte mit Drogen zu tun, es gab Vorstrafen wegen Dealerei und Körperverletzung. Dank der Hilfe eines engagierten Sozialarbeiters überwand er seine Krise, kam durch Kontakte in die linke Hamburger Szene mit Karl Marx in Berührung, holte schließlich sein Abitur nach und studiert heute nebenbei. Aus diesem Spannungsfeld resultiert die Vielfältigkeit seiner Texte, die sich auf "Deutscher Oktober" zu neuen Höhen aufschwingen. Das Album ist ab heute überall erhältlich.

Christopher: Fall So Hard (Single)

Ende März kommt sein neues, inzwischen schon fünftes Album "My Blood", und nachdem er in den vergangenen Jahren in seinem Songwriting schon Schicht um Schicht abgetragen hat, um immer persönlicher und unmittelbarer zu werden, lässt er mit den Songs seines neuen Albums seinen Geschichten komplett freien Lauf. Dafür ist die neue Single "Fall So Hard" ein beeindruckendes Beispiel. Er schrieb den Song für seine – zu diesem Zeitpunkt noch ungeborene – Tochter, in dem vollen Bewusstsein, damit in die Klischeefalle tappen zu können. Christopher erzählt: "Ich wusste, dass ich einen Song für meine Tochter schreiben wollte und es kein Wiegenlied sein sollte. Es sollte ein Uptempo-Stück mit einer optimistischen und positiven Message sein. Ich dachte an all die Dinge, die mir die Leute gesagt hatten. Wie sich das Leben schlagartig verändern wird. Plötzlich gibt es eine Person, die wichtiger ist als man selbst. Die Sache mit diesem Klischee ist: es ist wirklich wahr! Von einem Augenblick zum anderen spielst du in deinem eigenen Leben plötzlich nur noch eine untergeordnete Rolle …" Frisch erschienen, gibt’s "Fall So Hard" jetzt überall.

Ali Gatie: Can’t Let You Go (Single)

Der R&B-Pop-Crooner aus Toronto schüttet auf der ersten Single seiner kommenden EP sein Herz aus. Nachdem erste Snippets schon überwältigende Resonanz bei seinen Fans ("THE LISNERS") gefunden hatten, veröffentlicht er heute offiziell den Track, in dem es darum geht, wie er versucht, an der Liebe festzuhalten – ein spannender Einblick in die EP "The Idea of Her", die eine beeindruckende Liste von Kollaborateuren mitbringt, Ty Dolla $ign zum Beispiel, Alessia Cara, Tate McCrae und Marshmello, um nur einige zu nennen. Ende März wird Ali Gatie "The Idea of Her" veröffentlichen, aber schon ab heute steht der Vorbote "Can’t Let You Go" überall abholbereit in den digitalen Regalen.

Joshua Bassett: Joshua Bassett (EP)

Als Ricky Bowen machte er in "High School Musical" schon einmal Karriere; mittlerweile ist er aber auch als Solokünstler auf dem Weg zu internationaler Anerkennung. Vor zwei Monaten veröffentlichte Joshua Bassett mit "Lie Lie Lie" einen ersten Vorboten seiner Solo-Debüt-EP; darauf erzählt er die alte und uns allen nur zu bekannt Geschichte von Menschen, denen man vertrauen zu können glaubte, die einen aber "vor den Bus werfen, wenn es ihnen selbst nützt." Der zweite Vorgeschmack kam Ende Januar in Form der Auskopplung "Only A Matter of Time", in der der 20-Jährige über die Feindseligkeit in Social Media reflektierte und zu dem Schluss kam: "Wir müssen viel freundlicher zueinander sein und erkennen, dass es echte Menschen hinter den Bildschirmen gibt!" Heute nun ist es endlich so weit: Die EP, schlicht "Joshua Bassett" benannt, ist da und ab sofort überall erhältlich.

Against The Current: Weapon (Single)

In ihrem neuen Song geht es, erklärt Frontfrau Chrissy Costanza, "um die unsichtbaren Kriege, die wir in uns selbst führen, in denen wir gleichzeitig Protagonist und Antagonist unserer eigenen Geschichte sind. Ich habe so viel Zeit damit verbracht, mein eigener schlimmster Feind zu sein – wie eine Waffe, die jene Beziehungen zerstört, die mir wichtig sind. Dieser Song handelt von diesem Kampf und dem Sieg, den ich erstrebe, aber immer zu verfehlen scheine. Wir haben ihn in einer Zeit der Dunkelheit geschrieben, die sowohl in der Welt um uns herum, aber auch in meinem eigenen Kopf existierte. Dieser Song ist ein Triumph über diese Dunkelheit." Können wir alle gut gebrauchen im Moment, danke also an Against The Current und ihre Single "Weapon", die ab sofort überall zu haben ist.

Grouplove: This is This (Album)

Umgeben von Shouts und Verzerrersound, ruft Frontfrau Hannah Hooper im Eröffnungstrack des neuen Albums aus voller Kehle: "It’s primetime, baby!" Die Band macht da weiter, wo das vergangene Album aufhörte, und kehrt mit einem Sound zurück, der wesentlich schnörkelloser, aggressiver und lauter ist. Der neue Longplayer traut sich einen Schritt weiter und ist ihr bisher unbefangenstes Werk; "Primetime" zeigt gleich zu Beginn, wo die Reise hingeht: Unser Leben fühlt sich derzeit kaum an, als würde es zu besten Sendezeit stattfinden, oder? Oder etwa doch? Als die fünf vor etwa einem Jahr "Healer" veröffentlichten und die Pandemie quasi gleichzeitig ihre volle Wucht entfaltete, brach ihnen das Herz, denn Grouplove sind eine Band, deren Songs dafür gemacht sind, auf Bühnen aufgeführt zu werden, umgeben von Wogen aus Menschen, die tanzen, singen und ihre Hände in die Luft recken. Aber die Band fand neue Wege, Musik zu teilen, über Instagram Live und andere Plattformen. Dadurch entdeckten sie eine neue Wertschätzung und Nähe im Kontakt mit den Fans. Jetzt also gehen sie mit "This is This" den nächsten Schritt; das Album gibt’s ab sofort überall.

Jubël: Weekend Vibe (Alle Farben Remix) (Single)

Letztes Jahr hatten die beiden ihren internationalen Durchbruch mit der Single "Dancing In The Moonlight", die es bis an die Spitze der UK-Charts schaffte und quer durch Eruopa und sogar bis Australien Platin- und Gold-Auszeichnungen einsammelte. Auch der neue Track des schwedischen Pop-Duos macht sich schon verdammt gut: A-List bei BBC Radio 2 und schon über 50 Million Views bei TikTok sind mehr als bloß vielversprechend. Sowohl in den englischen, wie auch den schwedischen Airplay-Charts stand "Weekend Vibe" mehrere Wochen lang in den Top 30, schaffte fünfunddreißig Platzierungen in "New Music Friday" und wurde sofort "Record of the Week" bei der BBC. Jetzt haben Jubël den Track in einem Remix des Berliner Top-Producers Frans Zimmer aka Alle Farben veröffentlicht – ab sofort überall erhältlich!

Lake Street Dive: Obviously (Album)

Mit leichter Hand verschmelzen sie Pop, Rock, R&B und Jazz zu einer ganz eigenen Musik, die zugleich zeitlos und unmittelbar ist, überschwänglich und nachdenklich. In den gut 15 Jahren ihres Bestehens hat das Quintett eine immer größere Sogwirkung entfaltet (das vorige Album "Free Yourself Up" erreichte 2018 Platz 8 der Billboard 200), heute veröffentlichen die fünf ihr neues Album "Obviously" – elf Tracks, darunter die vorab veröffentlichten "Nobody’s Stopping You Now", ein ermutigender Brief von Frontfrau Rachael Price an ihr jugendliches Ich –, "Hypotheticals" über eine sich anbahnende Liebe und "Being a Woman", das sich mit Geschlechterungleichheit und der gesellschaftlichen Diskriminierung beschäftigt, der Frauen täglich ausgesetzt sind. Lake Street Dive gründeten sich 2004 in Bostons New England Conservatory of Music; zur Band gehören Rachael Price (Lead-Gesang), Mike "McDuck" Olson (Trompete, Gitarre), Bridget Kearney (Bass), Mike Calabrese (Drums) und neuerdings Akie Bermiss (Keyboards), der schon seit 2017 Bestandteil der Live-Besetzung war. Ab sofort gibt’s "Obviously" überall.

Saint Motel: Feel Good (Single)

Ihr rockiger Indie-Pop mit Funk-Einflüssen hat A/J Jackson (Gesang, Gitarre, Piano), Aaron Sharp (Gitarre), Dak Lerdamornpong (Bass) und Greg Erwin (Drums) seit dem Erscheinen ihrer Debüt-EP "ForPlay" im Jahr 2009 stetig zunehmende Aufmerksamkeit und eine konstant wachsende Fangemeinde beschert. A/J und Aaron hatten sich schon Mitte der Nullerjahre auf der Filmhochschule in Südkalifornien kennengelernt – das mag der Grund dafür sein, dass ihre Veröffentlichungen immer auch von starken Visuals begleitet sind. Diesmal allerdings sind die Vorzeichen umgekehrt: Saint Motel steuern einen Song zum Soundtrack eines Films bei. "Yes Day", mit US-Star Jennifer Garner in der Hauptrolle, erzählt von einem Elternpaar, das seinen Kindern für 24 erlaubt, die Regeln zu gestalten – und den überraschenden Annährungen, zu denen diese Regeln führen. Der Film startet heute bei Netflix, und die Single "Feel Good" ist ab sofort überall zu haben.

CHIKA: Once Upon a Time (EP)

Gerade wurde die 24-Jährige bei den GRAMMY®-Awards als "Best New Artist" nominiert, und mit ihren zentralen Themen Rassismus, Gender, psychische Gesundheit und Körperwahrnehmung, die letztlich alle in die Forderung nach Inklusion aller noch so unterschiedlichen Menschen münden, macht die in Alabama geborene Rapperin, Sängerin und Schauspielerin auch als Aktivistin immer wieder auf sich (und die Probleme, die sie benennt!) aufmerksam. Mit dem typischen Märchen-Anfang "Es war einmal …" hat CHIKA ihre neue EP betitelt, und auch die Songtitel weisen in diese Richtung, von "Fairytales", das BJ The Chicago Kid featuret, über den Kinderreim "Hickory Dickory" bis zu "Cinderella Pt. 1" und "Cinderella Pt. 2". Und wie in guten Märchen geht es auch hier im Kern um den Wachstumsschmerz von Leben und Liebe … Ab sofort gibt’s "Once Upon a Time" überall.

SK8: Famous (feat. Tyla Yaweh) (Single)

Schon mit 15 saß er zu Hause und schrieb Texte; im zweiten Jahr auf der Highschool verteilte er CDs unter seinen Mitschülern. Der zusammen mit Jack & Jack veröffentlichte Track "Like That" ebnete ihm Ende 2014 den Weg in den Mainstream, und mit 20 zog Nathan Montgomery Maloley aus seiner Heimatstadt Omaha, Nebraska, nach Los Angeles, wo er sich dem etablierten Label Taylor Gang anschloss. Seitdem ist SK8 unaufhaltsam auf dem Weg in die Top-Liga; im vergangenen Jahr veröffentlichte er "sk8sounds", sein EP-Debüt beim Warner-Label Atlantic Records. Jetzt schlägt SK8 ein komplett neues musikalisches Kapitel auf: "Famous" kombiniert seinen typischen Hip-Hop-Sound mit fast schon nostalgischen Punk- und Rock-Einflüssen. SK8: "Ich denke, der Song zeigt die Essenz dessen, was mit meinem kommenden Projekt auf dem Weg ist, und ich freue mich, den Fans einen Vorgeschmack auf die neue Musik zu geben, an der mein Team und ich so lange im Studio geschliffen haben." Zusammen mit dem aufstrebenden Rapper Tyla Yaweh als Feature-Gast aufgenommen, gibt’s "Famous" jetzt überall.